Bild von Linda72 auf Pixabay
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Konkurrenz aus dem Internet: Für Spielbanken sind die Würfel gefallen

Glücksspieler in den Regionen Ostwestfalen-Lippe, Münster und Osnabrück können sich über die Auswahl beim Glücksspiel nicht beschweren. Gleich mehrere Spielbanken sind in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen schnell zu erreichen. Die Ausrede eines zu langen Anfahrtsweges gilt also nicht.
Die Auswahl in der Region ist groß – nur sie wird nicht genutzt. Die Umsätze der Spielbanken sind in den letzten Jahren gesunken. Ursächlich dafür ist, neben der privaten Konkurrenz, das Angebot aus dem Internet. Online Casinos locken mit lukrativen Bonusaktionen und Gametwist kostenlos.

Spielspaß ohne Echtgeld

Bei Gametwist macht die große Auswahl den Reiz aus. Die Spieler haben die Möglichkeit, an mehr als 150 verschiedenen Spielangeboten über ihr Smartphone oder einem Laptop mit Touchscreen teilzunehmen. Dazu zählen ganz klassische Casinospiele wie Black Jack, Bakkarat, Roulette oder Poker. Selbstverständlichen fehlen auch die kurzweiligen und äußerst abwechslungsreichen Slot-Automaten nicht und alle Klassiker wie Book of Ra oder Lord of the Ocean sind vertreten. Eine Besonderheit bei Gametwist ist die Möglichkeit, klassische Kartenspiele wie Skat oder Brettspiele wie Schach zu nutzen.
Gametwist ist kein Echtgeld-Casino, sondern hier steht die Spielfreude und nicht der Gewinn im Fokus. Das unterscheidet dieses Angebot von einer klassischen Spielbank und ist ein weiterer Grund dafür, warum immer mehr Spieler online zocken, statt in einer Spielbank. Sie können ohne Druck des Gewinnens oder unter Beachtung einer Gewinnchance ihre liebsten Spiele spielen und sich dabei mit anderen Mitspielern messen.

Die Konkurrenz wächst

Für die Menschen in dieser Region ist der Weg zur nächsten Spielbank nicht weit. Auf niedersächsischer Seite laden die Spielbank Osnabrück sowie die Spielbank Bad Bentheim zum Verweilen ein und in NRW befindet sich das Casino Bad Oeynhausen.
Massive Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland zwangen auch alle staatlichen und privaten Spielhallen und Casinos zum Schließen. Nicht davon betroffen waren die Online Casinos im Internet wie Gametwist, die doppelt von der Pandemie profitiert haben. Die Konkurrenz vor Ort musste schließen und die Menschen mussten zu Hause bleiben oder haben ihre Arbeit im Home Office erledigt. Das hat den beliebten Online Casinos einen weiteren Schub verliehen und die dramatische Situation vieler Spielbanken verdeutlicht. Gegen die wachsende und beliebte Konkurrenz aus dem World Wide Web tun sich die etablierten Spielbanken schwer.

Spielbanken am Scheideweg

Binnen fünf Jahren hat allein die Spielbank in Osnabrück einen erheblichen Besucherrückgang verbuchen müssen. Ein Drittel der Kunden blieb weg, von denen viele nun dem Glücksspiel im Internet nachgehen. Damit ist diese Spielbank im bundesweiten Vergleich kein Einzelfall. Zwischen 2007 und 2014 verbuchten alle staatlichen Spielbanken einen Rückgang bei den Besucherzahlen von 37 Prozent. Für manche Spielbanken ist das existenzbedrohend. Sie stehen am Scheideweg.
Die Glücksspielbranche in Deutschland ist ein milliardenschwerer Markt zu dem die Spielbanken nicht unerheblich beitragen. Alle Einnahmen der staatlichen Spielbanken werden als Bruttospielertrag bezeichnet. Die Einnahmen lagen in den vergangenen Jahren bei rund eine halbe Milliarde Euro. Die Hälfte davon wandert in die Staatskasse, der Rest wird für den laufenden Betrieb verwendet.
Mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag ab 2021 wird die Konkurrenz aus dem Internet legalisiert. Bei privaten Betreibern von Spielhallen drehen manche Kommunen an der Vergnügungssteuer. Das Glücksspiel befindet sich im Wandel.

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