Wirtschaft bemängelt Form der Schulzeugnisse

Dortmund (dapd). Die Wirtschaft fordert aussagekräftigere Schulzeugnisse. Jedes vierte Unternehmen in Deutschland wäre bereit, Jugendlichen mit schwächeren Noten eine Chance zu geben, „wenn die Zeugnisse bessere Informationen über die Stärken und Schwächen der Schulabgänger enthielten“.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Verbandspräsident Hans Heinrich Driftmann am (heutigen) Dienstag in Berlin vorstellen will, wie die „Ruhr Nachrichten“ (Dienstagausgabe) berichten.

Die Unternehmen wünschen sich „aussagekräftigere Schulzeugnisse“, hieß es beim DIHK. Wenn der Jugendliche zwar schlecht in Mathe sei, dafür aber besonders engagiert, freundlich, zuverlässig, hilfsbereit oder ordentlich „wäre es hilfreich, dies auch im Zeugnis wieder zu finden“. Schwächere Schulabgänger hätten es dadurch bei Bewerbungen vermutlich leichter.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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