Wie den richtigen Beruf wählen?

Die Berufswahl hängt von einer Menge Faktoren ab, deswegen fällt es vielen Schülern schwer sich für einen der zahlreichen Berufe oder Studiengänge zu entscheiden. Über einige Aspekte sollte man sich aber im Vorfeld Gedanken machen. Was einem am Ende persönlich am wichtigsten ist, muss dann jeder selbst entscheiden.

Entscheidungen treffen!

Unsere spätere Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit im Job hängt von einigen Aspekten ab. Zum einen sind es die Tätigkeitsanforderungen, die Verdienstmöglichkeiten, die Arbeitsplatzsicherheit und die soziale Anerkennung, die der jeweilige Job mit sich bringt. Zum anderen hängt einiges von unseren persönlichen Qualifikationen ab. Welches Wissen, welche Fähigkeiten und wie viel Selbstvertrauen bringen wir mit? Was sind unsere Interessen, Motive und Einstellungen? Und wie gestaltet sich unsere Leistungs-, Karriere- und Kontaktorientierung? All das sind Punkte und Fragen, die im Rahmen der Berufswahl eine Rolle spielen. Berufsberater und Wissenschaftler empfehlen aus diesen Gründen einen Beruf zu wählen, der sowohl zu den eigenen Kompetenzen als auch zu den eigenen Bedürfnissen passt. Zur Unterstützung gibt es einige Berufswahltests, die bei der Orientierung helfen können. Durch Angaben zu seinen persönlichen Fähigkeiten und Interessen werden Berufe vorgeschlagen, in denen diese Faktoren eine Rolle spielen. Im Internet lassen sich zahlreiche Tests finden. Beispielsweise gibt es auf plakos.de einen kostenlosen Test für Schüler. ReachLocal, eine Online-Marketing-Agentur, die sowohl auf dem deutschsprachigen wie auch englischsprachigen Markt arbeitet, empfiehlt folgenden Kurz-Test auf Englisch. Und die Bundesagentur für Arbeit bietet ebenfalls einen Test zur Findung des richtigen Berufs an.

Was beeinflussen unsere Entscheidungen?

Wer einen Beruf passend zu seinen Interessen und Kompetenzen wählt, fühlt sich auch qualifizierter in dem was er tut. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit der Über- oder Unterforderung geringer, wodurch weniger Langeweile oder Frust auftreten. Ein weiterer Punkt ist, dass man mit größerer Wahrscheinlichkeit Spaß und Freude bei der Arbeit empfindet und gewillt ist Neues zu lernen. Man empfindet seine verrichtete Tätigkeit als persönlich bedeutsam und sieht darin einen Sinn und Zweck, auch wenn sich dies nur auf die eigene Karriereentwicklung beziehen sollte. Zuletzt können Freiheiten und Handlungsspielräume, die man in der Arbeit hat, effizienter und kreativer genutzt werden und mit Einschränkungen oder beruflichen Krisen wird besser umgegangen.

Alle Punkte zu beachten und unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Es muss nicht jede Fähigkeit und jede Vorliebe Platz im ausgesuchten Beruf finden. Vielmehr ist wichtig, dass man Prioritäten setzt und sich intensiv mit der Berufswahl auseinandersetzt.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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