Westerwelle erschüttert über antieuropäische Klischees

Westerwelle erschüttert über antieuropäische Klischees Berlin (dapd). Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat erneut eindringlich vor nationalen Abschottungstendenzen in Deutschland gewarnt. Er zeigte sich am Dienstag auf einer internationalen Konferenz über den „Wert Europas“ in Berlin „erschüttert“ über „Stereotypen, Klischees und Vorurteile“ in „manchen Wortmeldungen“. Protektionismus und Abschottung gefährdeten Freiheit und Wohlstand. „Renationalisierung und Fundamentalismus sind des gleichen Geistes Kind“, betonte Westerwelle. „Wir sind kein Land, das an anderen Exempel statuiert, das ist vorbei“, kritisierte Westerwelle erneut eine auf das verschuldete Griechenland gemünzte Äußerung des CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt. Er wolle nicht, dass Deutschland ein Land werde, „in dem die Renationalisierung wieder alles erkalten lässt“. Der Außenminister rief zu einer Erneuerung Europas mit „Vernunft und Leidenschaft“ auf und bezeichnete die EU als „lernfähiges“ System. „Wir korrigieren die Schwächen in der Architektur unserer Währungsunion“, sagte Westerwelle. In der Eurokrise zeichne sich bereits ein „Silberstreif am Horizont“ ab. So habe Griechenland sein Defizit bereits „drastisch reduziert“. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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