Wachstumspakt fordert mehr Reformanstrengung von EU-Mitgliedsländern

Wachstumspakt fordert mehr Reformanstrengung von EU-Mitgliedsländern Berlin (dapd). Der Wachstumspakt, den die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf ihrem Gipfeltreffen Ende dieser Woche beschließen wollen, fordert die kriselnden Länder nach Informationen der „Welt am Sonntag“ zu mehr Reformanstrengungen auf. Das Dokument verpflichte die 27 EU-Länder darauf, den „Gruppendruck“ auf die schwächeren Mitglieder zu verstärken und die „Nachhaltigkeit der Rentensysteme zu sicherzustellen“, zitiert das Blatt aus dem Entwurf. Die EU-Mitgliedstaaten sollen „Strukturreformen fortführen“ und Staatsverwaltung und Justiz schlagkräftiger machen, „um heimisches Wachstumspotenzial zu erschließen“, heißt es darin weiter. Wie die 130 Milliarden Euro zusammenkommen sollen, auf die sich am Freitag die Regierungschefs aus Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien als rechnerische Summe für den Pakt geeinigt hatten, erschließt sich laut Zeitung aus dem Entwurf nicht ganz. Die Europäische Investitionsbank EIB soll 60 Milliarden Euro zusätzlich ausleihen können, braucht dazu eine Kapitalerhöhung durch die 27 EU-Mitglieder von zehn Milliarden Euro. 4,5 Milliarden Euro sollen für Projektbonds eingesetzt werden, die private Investitionen anlocken sollen. Der Rest soll aus schon vorhandenem Geld in EU-Fördertöpfen kommen. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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