Verkaufszahlen steigern durch umweltfreundliche Verpackungen

©istock.com/mrPliskin
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Für viele Verbraucher ist eine umweltfreundliche Verpackung ein wichtiges Argument, welches für den Kauf des Produkts spricht. Es gibt aber noch viele weitere Ansatzpunkte, um das Ökobewusstsein der Konsumenten für das eigene Marketing zu nutzen, wie zum Beispiel Ökosiegel auf der Produktverpackung.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema für Verbraucher

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren für die Verbraucher zu einem wichtigen Thema entwickelt. Immer mehr Konsumenten achten darauf, dass beispielsweise die Verpackung recycelbar ist. Etliche Käufer verzichten bewusst auf Produkte, wenn sie unnötig viel Verpackungsmaterial mit sich bringen. Betroffen sind hiervon zum Beispiel Produkte, die sich zusätzlich zu der Umverpackung auch noch in Plastikbeuteln befinden.

Besonders kritische Konsumenten, die sich dadurch auszeichnen, ein sehr großes Interesse für den Umweltschutz mitzubringen, haben auch gleichzeitig sehr hohe Anforderungen an eine umweltgerechte Verpackung. Oftmals bevorzugt dieser Verbraucherkreis regionale Produkte. Sie sind bereit, für eine umweltfreundlichere Verpackung auch einen deutlich höheren Preis zu zahlen. Aus den zuvor genannten Gründen schwenken immer mehr Unternehmen auf umweltfreundliches Verpackungsmaterial um, wie es zum Beispiel von www.biobiene.com angeboten wird.

©istock.com/benz190
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Umweltsiegel: Nicht alle halten, was sie versprechen

Umweltsiegel, die sich auf die Verpackung beziehen, haben ebenfalls einen hohen Stellenwert bei umweltbewussten Konsumenten. Dank ihnen kann ein Produkt auch zu einem höheren Preis verkauft werden. Allerdings sollte das Siegel auch von einer vertrauenswürdigen Organisation stammen.

Der Blaue Engel

Das älteste aller Umweltschutzsiegel ist der Blaue Engel: Er erfüllt strenge Kriterien. Solche Verpackungen enthalten immer zu 100 % Altpapier und die Hersteller dürfen kein Chlor oder andere schwer abbaubaren Chemikalien und Stoffe benutzen.

ÖkopaPlus

Ebenfalls aus 100 % Altpapier bestehen Verpackungen mit dem Label „ÖkopaPlus” – es würde in Zusammenarbeit mit Greenpeace entwickelt und wird ohne Bleiche und Druckerfarbenentfernung hergestellt.

Andere Siegel, wie zum Beispiel vom FSC (Forest Stewardship Council), Aqua Pro Natura, PEFC und das Europäische Umweltzeichen sind im Übrigen nicht empfehlenswert.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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