Umwelt- und Klimaschutzgebäude rechnet sich

Mineralquellen Wüllner legt beeindruckende Energiebilanz vor. Nicht ganz zwei Jahre nach dem Einzug ins neue Verwaltungsgebäude der Mineralquellen Wüllner GmbH & Co. KG zieht Hans-Georg Wüllner eine erste Bilanz: Der im  Hinblick auf Energieeffizienz vorbildliche Neubau hält, was er für Umwelt- und Klimaschutz verspricht. Die Einsparungen sind sogar noch größer als erwartet. 

Das Konzept, eine Firmenzentrale zu schaffen, die keine Energie von außen braucht, ist damit aufgegangen. Dass Mineralwasser von Carolinen im Einklang mit der Natur steht, trägt zudem ein „amtliches Siegel“: das des Klima- und Umweltschutzpreises der Stadt Bielefeld 2011.
Das Bielefelder Familienunternehmen Mineralquellen Wüllner GmbH & Co. KG in der Mineralbrunnengruppe Wüllner war einer von vier Preisträgern. Ausgezeichnet wurde das Konzept des Neubaus. Die Mineralquellen Wüllner GmbH & Co. KG wurde als einziger produzierender Betrieb unter vier Preisträgern ausgezeichnet. Die Stadt Bielefeld vergibt den Preis alle zwei Jahre.
Das an die hügelige Landschaft angepasste Gebäude in Bielefeld-Ubbedissen auf dem Gelände des Abfüllbetriebs wurde im Dezember 2010 eingeweiht. Die Abwärme zweier Kompressoren aus der Produktion heizt das wärmegedämmte Gebäude in Holzleimbinder-Bauweise, das eine Hülle aus Aluminium umgibt. Eine Fotovoltaik-Anlage liefert den elek-trischen Strom für die Klimatisierung. Der Verbrauch fossiler Energie bleibt gering, und damit auch die Klimabelastung. Abgesehen von der Wärme aus der Produktion benötigt das Gebäude keinerlei Energiezufuhr von außen.
Der Neubau bietet Raum für 45 Arbeitsplätze auf 2150 Quadratmetern. Von den 3,3 Millionen Euro Baukosten entfielen rund 350.000 Euro auf das Energiekon-zept. Diese Investition soll sich in acht Jahren amortisieren. Die Chancen stehen gut, dass die Kosten noch früher wieder eingespielt sein werden.
Elf Monate hatten die Bauarbeiten gedauert. Die Architekten des Büros crayen & bergedieck aus Bielefeld, die Planer der Haustechnik von der GeBauTec GmbH in Steinhagen und die Bielefelder Baugesellschaft Sudbrack GmbH stellten sich der Herausforderung, technische Höchstleistung für den Klimaschutz mit innovativem Design zu verbinden. Schon ein gutes Jahr später war bereits klar, dass die Konzeption der Wirklichkeit standhält: „Ich konnte es kaum glauben; aber wir haben wirklich noch mehr Energie eingespart, als wir erwartet hatten“, sagte Hans Georg-Wüllner, als er den Umwelt- und Klimaschutzpreis entgegen nahm. Der unerwartete Überschuss heizt und kühlt jetzt auch Teile der Produktion.
Umweltschutz mit schöner Optik zu verbinden – das ist heutzutage möglich, aber noch keine Selbstverständlichkeit. Die Festrednerin auf der Preisverleihung Swantje Kühn, Professorin für Entwurf Architekturtheorie und Innenarchitektur an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold und Vorsitzende des Bielefelder Beirats für Stadtgestaltung, sagte mit Blick auf die Preisträger: „Wenn wir es schaffen, innovativ zu sein, ohne die Schönheit zu verlieren, dann gehört uns die Zukunft.“

Oberbürgermeister Pit Clausen betonte zum Umwelt- und Klimaschutz: „Wir dürfen uns nicht nur auf Andere verlassen.“ Die Preisträger hätten die Beweise geliefert, „dass man in seinem eigenen Umfeld etwas bewegen kann“. Der Neubau der Mineralquellen Wüllner GmbH & Co. KG trage in „wirklich vorbildlicher Weise“ zum Naturschutz bei, das Produkt des Unternehmens sei damit eng verbunden: „Es ist das Lebensmittel Nummer eins, das Sie regional für uns bereitstellen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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