Ultraleichtfahrzeuge bieten Kunden viele Vorteile – auch der Umwelt

Wecon-Konstrukteure entwickeln innovative Produkte als Beitrag zur CO2-Minimierung. Die Wecon GmbH hat im Rahmen eines Entwicklungsprojektes sogenannte „Ultraleichfahrzeuge“ für ein Zuggesamtgewicht von rund 12.000 Kilogramm erfolgreich in Serie produziert. Der Nutzfahrzeughersteller aus dem westfälischen Ascheberg sieht das innovative Produkt als seinen Beitrag, um in der aktuellen CO2-Diskussion auch im Transportgewerbe einen Meilenstein zu setzen.

„Die große Herausforderung an diesem Projekt war, die Nutzlast bei einem zulässigen Gesamtgewicht von gerade einmal zwölf Tonnen effizient zu erhöhen“, betont Wecon-Geschäftsführer Franz-Josef Hemker. Er sei stolz darauf, dass seine Konstrukteure und Monteure dies mit Bravour gemeistert haben. Die Innovationskraft spiegele sich auch im Detail etwa in der nachträglichen Installation einer Kühlbox für die Fahrer wider: Die Nutzlast war laut dokumentiertem TGL 8.220 ausreichend groß, um das zusätzliche Mehrgewicht der Kühlbox zu tragen.

Die Zugkombination mit Motorwagen und Anhänger mit jeweils rund 7.650 mm Innenlänge sowie je 3.050 mm Innenhöhe sorgt für einen großzügigen Raum zum Transport von leichten, volumenintensiven Gütern. Mit einer Nutzlast von bis zu ca. 4.800 kg wird dennoch ein respektables Gewicht als Zuladung möglich.

Die Leichtbauweise gelang aufgrund der cleveren Konstruktion in einer intelligenten Kombination aus einem selbsttragenden Aluminium-Boden, einer Sandwich-Stirnwand, einem GFK-Dach und den Stahl-Eckrungen. Gleichwohl besticht der Aufbau trotz seines geringen Gewichts mit besonders hoher Stabilität. Dies belegt auch das Ladungssicherungszertifikat nach DIN 12642 Code XL.
Insbesondere im Bereich von Volumengütern, etwa Schaum- oder Dämmstoffe, eröffnen die neuen Wecon-Ultraleichtfahrzeuge ein breites Spektrum an Wettbewerbsvorteilen für die Kunden. Normalerweise wird bei diesen Gütern mit schweren LKW „viel Luft“ transportiert. Mit Hilfe der Wecon-Ultraleichtfahrzeuge lassen sich jedoch Kosten senken durch weniger Kraftstoffverbrauch, der wegen des geringen Zuggesamtgewichts zustande kommt. Darüber hinaus zählen als Pluspunkte weniger Reifenverschleiß und das Wegfallen einer Mautpflicht.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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