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Mittwoch, 30 Mai 2012 16:10

Grün-Denker in Orange

Grün-Denker in Orange Industriebau HOFF und Partner GmbH

Die Kreislaufwirtschaft ist schon lange ein allgegenwärtiges Diskussionsthema, auch wenn sie von der Politik eher wie ein Stiefkind behandelt wird. Wenn über Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung referiert wird, ist immer zunächst der Energiesektor im Fokus. Ist hier doch mit dem Erneuerbare Energiengesetz (EEG) und der Energieeinsparverordung (EnEV) bereits seit Jahren erfolgreich eine Stellschraube implementiert, die  immer stärker angezogen wird. Mittlerweile sogar so sehr, dass nun auch die gewerblichen Bauherren zunehmend die Auflagen hinterfragen.

Vergleicht man dies mit der Kreislaufwirtschaft, scheint hier dagegen die Uhr stillzustehen. So tritt zwar mit dem 1. Juni diesen Jahres die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes in Kraft, sie birgt allerdings in keiner Weise gesteigerte Verpflichtungen. Bereits 2010 wies der deutsche Nachhaltigkeitsrat darauf hin, dass die anvisierten 65 Prozent Recyclingquote beim Siedlungsabfall und 80 Prozent Recyclingquote bei Bau- und Abbruchabfällen „keine neuen Ziele vorgeben, sondern nur den IST-Zustand beschreiben.“ Schon im Jahr 2008 lag laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die Quote bei Bau- und Abbruchabfällen bei 89 Prozent. Angesichts der Dynamik in dieser Branche innerhalb der letzten Jahrzehnte stellt sich doch die Frage, wie überhaupt eine gesetzliche Regelung diesbezüglich gestaltet werden sollte oder ob nicht vielmehr der Markt zeigt, dass dank unternehmerischer Kreativität und moderner Technologie ein enormes wirtschaftliches Potential im Recycling schlummert, das Recycling heute einfach „in“ ist? Wenn die Recyclingquoten bereits jetzt so vorbildlich weit über den geforderten Grenzwerten liegen, müsste dann nicht die Kreislaufwirtschaft als eigentliches Aushängeschild ganz vorn auf jeder Nachhaltigkeitstagung stehen? Im Schatten der „grünen Revolution“ ist die Branche enorm gewachsen und zeigt dabei auch im modernen Gewerbebau interessante Symbiosen zwischen ihrem Kerngeschäft und gebauter Nachhaltigkeit.Ein schönes Beispiel hierfür ist das Verwertungszentrum Kockmann in Ochtrup, das 1984 als Containerdienst begann und heute auf rund 50.000 qm als globaler Entsorger von der klassischen Kompostierung über Altholzaufbereitung und Bauschuttrecycling bis hin zur Asbestsanierung und Sondermüllentsorgung die gesamte Bandbreite der Abfallverwertung anbietet. Dass man sich auch architektonisch nicht verstecken braucht, zeigt der von der Industriebau HOFF und Partner GmbH geplante und schlüsselfertig errichtete Neubau im Weinerpark, der im Frühjahr diesen Jahres bezogen wurde. Nicht nur eine 600 kW-Photovoltaikanlage und eine Hackschnitzelheizung zeugen von der Firmenphilosophie. Auch die partielle Wasserversorgung über eine Brunnenanlage sowie die Nutzung einer Regenwasserrückhaltung zur Reduzierung der Staubbelastung unterstreicht die Sensibilität für die Belange der Umwelt.Für eine optimale Kooperation zwischen dem Bauherrn und seinem Bau-Team empfiehlt es sich auf ein erfahrenes und ambitioniertes Industriebauunternehmen wie HOFF und Partner zu setzen. Nur Experten können zuhören und im Team mit dem Bauherrn den genauen Bedarf analysieren, aber auch lösungsorientiert Vorschläge machen - für eine unternehmenskompatible Ausstattung ebenso wie für eine nachhaltige Gebäudeentwicklung.

Letzte Änderung am Mittwoch, 30 Mai 2012 16:14