Windpark Rieste kommunal unterstützt

Windenergie in kommunaler Hand - der Windpark Rieste (Foto: Stadtwerke Osnabrück)
Windenergie in kommunaler Hand – der Windpark Rieste (Foto: Stadtwerke Osnabrück)

Osnabrück/Rieste. Der Windpark Rieste bekommt zwei weitere kommunale Gesellschafter: Die Stadtwerke Osnabrück als bisheriger alleiniger Investor, Eigentümer und Betreiber verkaufen 24,9 Prozent ihrer Windpark-Anteile. Zusätzliche kommunale Teilhaber werden die HaseEnergie GmbH und die Gemeinde Rieste. „Mit der neuen Gesellschafterstruktur stellen wir den Windpark auf ein breiteres kommunales Fundament“, betonte Riestes Bürgermeister Sebastian Hüdepohl bei der Unterzeichnung der Gesellschafterverträge. Für die Gemeinde Rieste habe der Windpark gleich in mehrfacher Hinsicht Leuchtturmcharakter. „Der grüne Windstrom aus Rieste leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Landkreises“, so Hüdepohl. Zudem profitieren die Riester davon, dass die Windparkbetreibergesellschaft von Beginn an ihren Sitz in der Gemeinde hat. „Somit lag es nahe, dass wir als Gemeinde auch Anteile am Windpark übernehmen und die Wertschöpfungskette dadurch verlängern.“ Windpark Rieste kommunal unterstützt weiterlesen

WindRegion Münsterland: Politik & Windenergie

Die WindRegion Münsterland ist ein EFRE-gefördertes Projekt, das münsterlandweit Unternehmen, Institutionen und Hochschulen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Windenergie vernetzt. Als innovativer Wirtschaftszweig ist die Windenergiebranche im Münsterland seit den 1970er Jahren verankert. Allein in und um Rheine arbeiten mehr als 3.000 Beschäftigte direkt oder indirekt für die Windenergie.

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RST Rabe: Sensible Produkte erfordern hohe Beratungskompetenz

Unternehmensbesuch bei der RST Rabe-System- Technik und Vertriebs-GmbH in Wallenhorst (von links): Der geschäftsführende Gesellschafter Jan Christoph Rabe, Unternehmensgründer Wolfgang Rabe sowie der Wirtschaftsförderer des Landkreises Osnabrück, Siegfried Averhage. (Foto: WIGOS / Kimberly Lübbersmann)
Unternehmensbesuch bei der RST Rabe-System- Technik und Vertriebs-GmbH in Wallenhorst (von links): Der geschäftsführende Gesellschafter Jan Christoph Rabe, Unternehmensgründer Wolfgang Rabe sowie der Wirtschaftsförderer des Landkreises Osnabrück, Siegfried Averhage. (Foto: WIGOS / Kimberly Lübbersmann)

Wallenhorst. Jan Christoph Rabe ist beruflich auf der ganzen Welt unterwegs, aber in Wallenhorst zuhause: Der geschäftsführende Gesellschafter der RST Rabe-System- Technik und Vertriebs-GmbH setzt auf intensive und persönliche Kundenbindung. Das Familienunternehmen ist Spezialist für Kabelverschraubungen und Zubehör sowohl im Standard-, als auch im explosionsgeschützten Bereich.

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Greenpeace: Altmaiers Energiekonzept verhindert neue Jobs

Greenpeace: Altmaiers Energiekonzept verhindert neue Jobs Hamburg (dapd). Das Energiekonzept von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verhindert nach Darstellung der Umweltschutzorganisation Greenpeace Zehntausende Arbeitsplätze. Durch die geplante Begrenzung des Ausbaus der erneuerbaren Energien gingen der Wirtschaft fünf Milliarden Euro an Wertschöpfung verloren, teilte Greenpeace am Freitag unter Berufung auf eine Studie des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) mit. Mit Verweis auf mögliche Überkapazitäten wolle Altmaier nur 40 Prozent des Gesamtenergiebedarfes bis 2020 durch erneuerbare Energien decken. Die Bundesländer zielten jedoch auf einen Anteil von 53 Prozent, erklärte Greenpeace. Damit könnten allein über die Windenergie bis 2020 insgesamt 70.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Bundesregierung käme mit ihrem Konzept zum Ausbau der Windenergie dagegen nur auf 40.000 neue Stellen, wie aus der Studie im Auftrag der Umweltorganisation hervorgeht. Windkraft auch im Süden Nach Ansicht des Greenpeace-Energieexperten Andree Böhling wäre es deswegen „völlig absurd“, den Ausbau der Windenergie zu drosseln. „Das vernichtet Arbeitsplätze und Einkommen, ohne den Strompreis spürbar abzusenken.“ Da gerade die günstige Windenergie der stärkste Motor für Wertschöpfung und Beschäftigung sei, müsse der Ausbau dynamisch beibehalten werden, forderte Greenpeace. Und zwar nicht nur im Norden, sondern auch im Süden Deutschlands, sagte Böhling: „Windkraft im Süden liefert dort Strom, wo die größte Nachfrage ist, verbessert die Versorgungssicherheit und braucht weniger teure Stromleitungen.“ Die Windenergie sei außerdem nicht der Kostentreiber beim Anstieg der Umlage gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Laut Ökoinstitut habe die Windstromerzeugung an Land mit 0,03 Cent pro Kilowattstunde nur 1,8 Prozent des Anstiegs zu verantworten: „Wenn die Bundesregierung bei der Windenergie die Axt anlegen will, zieht sie völlig falsche Schlüsse aus der Strompreisdebatte“, sagte Böhling. Stattdessen müssten die Strombesteuerung reformiert und die Privilegien für energieintensive Unternehmen abgeschafft werden. Greenpeace habe Vorschläge erarbeitet, mit denen rund zwei Cent pro Kilowattstunde bei der EEG-Umlage gespart werden könnten. dapd (Politik/Politik)

Windenergiemesse Husum eröffnet

Windenergiemesse Husum eröffnet Husum (dapd). Im nordfriesischen Husum ist am Dienstag die internationale Windenergiemesse eröffnet worden. Auf der 13. internationalen Branchenschau zeigen rund 1.200 Unternehmen aus 90 Ländern bis Samstag die neuesten technischen Entwicklungen der Windindustrie. Zudem können die ausgestellten Anlagetypen und Komponenten auch im laufenden Betrieb besichtigt werden. Rund 36.000 Fachbesucher werden erwartet. „In Deutschland ist die Windenergie das Rückgrat der Energiewende“, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) anlässlich der Eröffnung der Messe. Die Windenergie liefere den größten Anteil des erneuerbaren Stroms zu vergleichsweise günstigen Kosten. Mahnende Worte kamen von Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD). Er fordert vom Bund, den norddeutschen Länder beim Ausbau der Windenergie Vorrang einzuräumen. „Preiswerter grüner Strom wird aus Wind gemacht, und dieser Strom kommt aus dem Norden“, sagte Albig bei der Eröffnung der Messe. Die Windenergie sei unverzichtbar für den Erfolg der Energiewende. Gleichzeitig stärkte Albig dem Messestandort Husum den Rücken. Hamburg plant für 2014 eine Konkurrenz-Veranstaltung. Schlichtungsgespräche zwischen beiden Messe-Veranstaltern waren gescheitert. „Husum ist weltweit zum Synonym geworden für Windenergie“, sagte er. Eine Kannibalisierung zwischen zwei Messen sei der falsche Weg. Die Region Husum sei ein exzellenter Gastgeber für die Windkraftszene, betonte Albig. „Die Branche ist hier zu Hause: Viele große und kleine Zulieferer und Dienstleister haben bei uns ihren Sitz.“ ( http://www.husumwindenergy.com ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Altmaier will 52.000 Megawatt Windenergie bis 2050

Altmaier will 52.000 Megawatt Windenergie bis 2050 Berlin (dapd). Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ist Kritik entgegengetreten, er wolle den Ausbau der Windenergie in Deutschland drosseln. „Ich möchte, dass wir bis 2050 wie geplant 52.000 Megawatt installierten Windstrom haben“, schrieb Altmaier am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter auf die Frage, ob er den Ausbau wirklich bremsen wolle. Im ZDF hatte Altmaier zuvor darauf hingewiesen, dass die Ausbaupläne der Länder 60 Prozent mehr Windenergie vorsähen, als für die Energiewende gebraucht werde. Er sprach sich daher dafür aus, die „Ausbaupläne auf ein vernünftiges Maß“ zu reduzieren. Ende 2011 waren nach Angaben des Bundesverbands Windenergie Windanlagen mit einer Gesamtleistung von 29.075 Megawatt am Netz. (Altmaier Tweet: http://url.dapd.de/AZ7LFB ) dapd (Politik/Politik)