„Tag der offenen Tür“ beim neuen Dienstleistungszentrum Blomberg am 28. August

Arbeiteten Hand in Hand für mehr Service in Blomberg – (v.l. vorne): Architekt Johannes Schmersahl, Markus Kellner (Bereichsleiter Depenbrock), Landrat Friedel Heuwinkel und Uwe Schulte (Architekt beim Kreis Lippe); hinten: Jobcenter-Vorstand Henning Matthes, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Monika Donner, Leiter der Polizeiwache Blomberg Klaus Engel, Leitender Polizeidirektor Rüdiger Wollgramm vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW und Karl-Eitel John, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales. (Foto: Kreis Lippe)
Arbeiteten Hand in Hand für mehr Service in Blomberg – (v.l. vorne): Architekt Johannes Schmersahl, Markus Kellner (Bereichsleiter Depenbrock), Landrat Friedel Heuwinkel und Uwe Schulte (Architekt beim Kreis Lippe); hinten: Jobcenter-Vorstand Henning Matthes, stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Monika Donner, Leiter der Polizeiwache Blomberg Klaus Engel, Leitender Polizeidirektor Rüdiger Wollgramm vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW und Karl-Eitel John, Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales. (Foto: Kreis Lippe)

Die offene Fassade mit den vielen hohen und großen Fenster – das fällt als erstes ins Auge beim neuen Dienstleistungszentrum Blomberg (DLZ). In nur einem Jahr Bauzeit hat der Kreis Lippe in der Bahnhofstraße ein Gebäude errichtet, das viele Service- und Dienstleistungsangebote für die Blomberger Bürger bündelt – immer nach den Motto „Mehr Service – kurze Wege“.

Insgesamt fünf Dienstleister sind nun im DLZ vertreten: die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Lippe, das Regionalbüro Blomberg des Kreis-Jugendamtes, der Polizei und – erstmals in Blomberg – dem BürgerService des Kreises Lippe. Am Freitag feierte das Dienstleistungszentrum seine Eröffnung und lud im Anschluss interessierte Bürger zu einer Besichtigung ein.

„Die offene Fassade symbolisiert die Bürgernähe und Kundenfreundlichkeit, die wir in DLZ leben“, erklärt Landrat Friedel Heuwinkel. Zusammen mit den zwei überglasten Innenhöfen sorgt sie für lichtdurchflutete Gänge und helle Wartebereiche. „Und die Aussicht über die ‚Skyline Blombergs‘ ist spektakulär“, schwärmt Kerstin Stuwe, Fachgebietsleiterin beim Jobcenter Lippe.

„Mit dem BürgerService erweitern wir unser Dienstleistungsangebot für die Blomberger Bürger enorm“, freut sich Heuwinkel. Viele Anträge und Anliegen, die bisher nur in Detmold oder auf dem Postweg bearbeitet werden konnten, können die Blomberger ab September persönlich im DLZ erledigen. Ein weiterer Vorteil: Den Bürgern bleiben lange Wege zu den unterschiedlichen Ämtern erspart. „Es gibt viele Überschneidungen bei den Kunden, z.B. dass sie Anliegen beim Jobcenter klären müssen, aber auch zu mir zu Beratungsgesprächen kommen. Nun können sie dies alles in einem Haus erledigen“, berichtet Kristin Biere vom Allgemeinem Sozialen Dienst des Kreis-Jugendamtes. „Auch für mich ist es angenehmer. Nun bekommen Kollegen ein Gesicht, die ich vorher nur vom Telefon kannte. Jetzt ist der Austausch schneller und direkter.“

Einen herzlichen Empfang erwartet die Bürger auch bei der Blomberger Polizeiwache, die im selben Haus, aber mit einem separaten Eingang, ihren Sitz hat. Bei aller Bürgerfreundlichkeit mussten die Planer hier jedoch vor allen auf Sicherheitsaspekte achten. „Hier wurden zum Teil schusssichere Scheiben eingebaut, Sicherheitsschleusen entworfen, bei denen sich die Ausgangstür erst öffnen lässt, wenn die Eingangstür zu ist, oder Treppen mussten breit angelegt werden, dass die Polizeibeamten neben einer abgeführten Person laufen können“, erklärt Uwe Schulte verantwortlicher Architekt beim Kreis Lippe. Das Ergebnis der aufwendigen Planung ist nicht nur eine moderne Wache, sondern auch ein deutliches Signal: „Wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass die Polizeiwache in Blomberg erhalten bleibt, die Beamten direkt für die Bürger ansprechbar sind und so den Menschen der Stadt ein größeres Sicherheitsgefühl geben“, betont Landrat Heuwinkel. Mit dem Umzug in die neue Wache sei auch ein Zeichen dafür gesetzt worden, dass sich an der Vorort-Präsenz der Polizei auch in Zukunft nichts ändere.

„Nicht nur die Bürgersondern auch die Umweltfreundlichkeit wurde bei der Planung des DLZ großgeschrieben. Das Haus wurde im klimaschonenden Passivhaus-Standard erbaut. „Dieses  Passivhaus zeichnet sich durch einen besonders hohen baulichen Wärmeschutz in Kombination mit den vielen optimal aufeinander abgestimmten gebäudetechnischen Komponenten aus. Im Sommer wird die Wärme draußen und im Winter im Gebäude gelassen“, erläutert Uwe Schulte und dankte dabei der Firma Depenbrock und dem Planungsbüro Schmersahl-Biermann-Prüßner für die Betreuung und Planung des DLZ.

www.kreis-lippe.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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