Studie: Über 75 Prozent der Deutschen ab 14 nutzen das Internet

Studie: Über 75 Prozent der Deutschen ab 14 nutzen das Internet Berlin (dapd). Mehr als drei Viertel der Deutschen nutzen das Internet. Noch immer verzichten aber knapp 15 Millionen Menschen in Deutschland bewusst auf das weltweite Netz, wie aus der am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie „(N)Onliner Atlas 2012“ der Initiative D21 hervorgeht. Die Erhebung erfasste Menschen ab 14 Jahren und basiert auf mehr als 30.000 Interviews. Den Angaben zufolge stieg im vergangenen Jahr in Deutschland die Internetnutzung um 0,9 Prozentpunkte. Mit 75,6 Prozent sind erstmals mehr als drei Viertel der erfassten Bundesbürger online. Zwischen den Altersgruppen gibt es große Unterschiede: Während rund 98 Prozent der 14- bis 19-Jährigen online sind, nutzen lediglich 28,2 Prozent der Menschen ab 70 Jahren das Internet. Dies entspricht allerdings einer Steigerung um 3,6 Prozentpunkte. Insgesamt stagniert die Zuwachsrate jedoch. Nur wenige Deutsche hätten innerhalb des vergangenen Jahres das Internet für sich entdeckt, und auch die Zahl der Interessenten sei erneut leicht gesunken, sagte D21-Vizepräsident Robert Wieland. „Gaben 2011 noch 3,3 Prozent der Deutschen an, das Internet innerhalb der nächsten zwölf Monate nutzen zu wollen, sind es 2012 nur noch 3,1 Prozent“, fügte Wieland hinzu. Auch regional gibt es große Unterschiede. Nachdem in den Vorjahren im Vergleich der Bundesländer Bremen bei der Vernetzung geführt hatte, setzten sich in diesem Jahr Hamburg mit 80 Prozent Internetnutzern und Berlin (79,8 Prozent) an die Spitze. Bremen kommt auf 79,5 Prozent und belegt den dritten Platz. In den neuen Bundesländern und im Saarland ist der Anteil der Internetnutzer deutlich niedriger. Trotz eines Zuwachses von 3,1 Prozentpunkten ist Sachsen-Anhalt mit 67,3 Prozent noch immer Schlusslicht. Mit 67,4 Prozent Internetnutzern nimmt das Saarland unter den alten Bundesländern weiterhin den letzten Platz ein (insgesamt Platz 15). Die 1999 gegründete Initiative D21 wird unter anderem von Unternehmen der Technologie- und der Kommunikationsbranche getragen. Ihr erklärtes Ziel ist es, „die digitale Spaltung in Deutschland zu verhindern“. Sie finanziert sich vor allem durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. (Die Studie im Internet: http://www.initiatived21.de/portfolio/nonliner-atlas ) dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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