Strategisches Sportsponsoring sorgt für Imagegewinn

Münster. Trikot- und Bandenwerbung alleine reichen nicht mehr aus, um als Sportsponsor medien- und publikumswirksame Aufmerksamkeit zu bekommen. „Sportsponsoring wird heutzutage viel strategischer und anspruchsvoller betrieben als noch vor Jahren. Unternehmen erwarten einen Gegenwert“, erklärte Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH, zu Beginn des Business Breakfast im Autohaus VOVIS. Tim Papenfort, Geschäftsführer der VOVIS Automobile GmbH, informierte zirka 160 Gäste über Maßnahmen und Beweggründe seines Unternehmens, im Sportsponsoring aktiv zu sein.

Münsters Fußball- und Reitpublikum weiß: Als ClassicPartner begleitet VOVIS die Geschicke des SC Preußen 06 e.V. Münster nicht nur finanziell, sondern auch mit sportbegeisterter Leidenschaft. Des Weiteren engagiert sich das Tochterunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG beim alljährlichen K+K-Cup, einem der beliebtesten Reitturniere im Münsterland. „Sportereignisse genießen insgesamt eine hohe Anerkennung und Aufmerksamkeit bei der Bevölkerung und den Medien“, erklärt Papenfort. Strategisches Sponsoring führe zur Steigerung des Bekanntheitsgrades innerhalb der Zielgruppe sowie zu Kontakten mit Kunden und Handelspartnern abseits der üblichen Geschäftssituationen.

„Im Zuge des Erfolgs lässt sich das positive Bild der Sportart, des Sportlers oder des Vereins auch auf das Unternehmen übertragen“, verwies Papenfort auf den Imagetransfer des SC Preußen 06 e.V. Münster auf das Unternehmen im Zuge des Aufstiegs in die dritte deutsche Fußball-Liga. Ob Preußen-Talk-Runden mit Spielern, Trainer und Business-Clubpartnern im Vovis-Autohaus, Autogrammstunden oder das Halbzeit-Spiel im Stadion an der Hammer Straße: Häufig präsentiert sich der Sponsor mit Spielern und Vorstandsmitgliedern in einem positiven Licht. Wohlwissend, dass sich der Kreislauf von Sport, Wirtschaft und Medien auf die Zielgruppe auswirkt. Beispielsweise waren bei einer Talkrunde in diesem Jahr zirka 60 Sponsoren erschienen, um mit Trainer, Spielern und Vorstand über die aktuelle sportliche Lage des Fußball-Drittligisten sowie über die Stimmung rund um den Verein zu diskutieren.

Gleichwohl ist sich der Geschäftsführer bewusst, dass sportlicher Misserfolg die Außenwirkung eines sponsernden Unternehmens negativ beeinflussen könne. „Der Sponsorgeber kann sich nicht auf seine Erfahrungen verlassen, sondern muss kontinuierlich überprüfen, ob die geplante Strategie noch die Unternehmensziele unterstützt“, rät Papenfort.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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