Steinbrück erwartet Kursänderung der Bundesregierung

Köln (dapd). Nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich erwartet der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eine Kursänderung der Bundesregierung. „Nach dem ‚Merkel’schen Gesetz‘ macht die Bundeskanzlerin immer das, was sie ein halbes Jahr zuvor noch vehement abgelehnt hat“, sagte der SPD-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochausgabe). Am Ende werde die Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für einen Wachstumsimpuls stehen, „schon weil der Druck aus Europa massiv ist, aber auch weil es sachlich richtig ist“.

Den Wahlausgang in Griechenland nannte Steinbrück „beunruhigend“. Er warnte vor negativen Auswirkungen auf die ganze Euro-Zone. Es sei ein Widerspruch, wenn die Bürger diejenigen abwählten, die sie für den Konsolidierungskurs verantwortlich machten, und zugleich den Euro behalten wollten. „Wenn die Griechen in der Euro-Zone bleiben wollen, werden sie um Reformen und Anpassungen nicht herumkommen. Dann aber Parteien zu wählen, die vorgeben, ihnen alle Härten zu ersparen, ist irritierend“, sagte Steinbrück.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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