Start-Up gründen in Osnabrück

Bildrechte: Flickr L1002393 Guido van Nispen CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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Osnabrück ist nicht gerade die Hauptstadt der Unternehmensgründungen. Doch auch hier entscheiden sich manche für die Gründung eines Start-Ups oder den Start in die Selbstständigkeit. Das junge Unternehmen „Virtual Spice“ aus Osnabrück beschäftigt sich zum Beispiel mit Virtual Reality, doch längst nicht alle Neugründungen kommen aus dem Bereich der Technologie. Foodtrucks wie „O’s Curry“ sind eine trendige und beliebte Alternative zur Imbissbude, bei der regionale Lebensmittel zum Einsatz kommen. Wer sich von diesen Beispielen inspirieren lassen möchte, kann sich von der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim beraten lassen, was man vor der Gründung eines eigenen Start-Ups bedenken und wie man sich vorbereiten sollte.

Wenn Sie Erfahrung in der Teamführung sowie in Vertrieb und Betriebswirtschaft mitbringen, sind das gute Voraussetzungen. Denn es reicht nicht, nur eine Idee für ein überzeugendes Produkt oder eine sinnvolle Dienstleistung zu haben und zu wissen, wie oder wo man sie anbietet. Das Produkt oder die Dienstleistung muss auch verkauft und dafür entsprechend beworben werden. In Deutschland steht laut Christian Schaudwet von der Neuen Osnabrücker Zeitung im Vergleich zu anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten verhältnismäßig wenig Risikokapital für junge Unternehmen zur Verfügung. 80 Prozent der deutschen Start-Ups greifen für die Unternehmensgründung deshalb hauptsächlich auf ihre Ersparnisse zurück. Wer denkt, dass er trotzdem bereit für eine Gründung ist und sein Konzept überprüfen lassen möchte, kann es im „Rütteltest“ einem Forum vorstellen, das Gründern Feedback und Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg gibt,. Das kann etwa für Start-Up-Wettbewerbe und Gespräche mit Investoren nützlich sein.

Einige Gründer müssen neben eventuellen Verkaufs-, Lager- oder Präsentationsräumen auch Büros mieten, andere brauchen dagegen für ihre Arbeit nicht viel mehr als einen Laptop. Sowohl für junge als auch für etablierte mittelständische Unternehmen ist es dabei fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass ein Großteil der Büroarbeit digital erledigt wird: E-Mail statt Papier lautet die Devise. Eine eigene E-Mail-Adresse mit dem Firmennamen in der Domain, beispielsweise wie man sie hier erhält, sollte dabei Standard sein. Hier muss man nur noch die richtige Signatur eingetragen, schon kann es mit der Kommunikation mit Geschäftspartnern und Kunden losgehen.

Schon jetzt setzt jedes vierte Deutsche Unternehmen auf den digitalen Kommunikationsweg. „Klassische Briefpost bringt unnötige Kosten für Unternehmen, aber auch für die Umwelt“, erklärt Jürgen Biffar vom Branchenverband Bitkom. „Diese Kosten lassen sich durch digitale Dokumentenmanagement-Lösungen erheblich verringern“, so der Vorsitzende des Kompetenzbereichs ECM. Platzsparend ist es ebenfalls, wenn Dokumente nicht im Büro gelagert werden müssen, sondern auf externen Servern untergebracht werden können.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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