SPD-geführte Länder fordern gesetzlichen Deckel für Dispo-Zinsen

SPD-geführte Länder fordern gesetzlichen Deckel für Dispo-Zinsen Düsseldorf (dapd). Die von SPD und Grünen regierten Länder wollen bei der Konferenz der Verbraucherschutzminister in Hamburg eine gesetzliche Deckelung der Dispo-Zinsen erreichen. „Wir wollen auf der Verbraucherschutzministerkonferenz die Bundesregierung auffordern, eine gesetzliche Deckelung der Zinsen für Dispositions- und Überziehungskredite einzuführen“, sagte NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Die Dispo-Zinsen lägen „ohne hinreichende Gründe auf zum Teil unverhältnismäßig hohem Niveau“, zitierte die Zeitung aus dem Antrag für die am Mittwoch beginnende Konferenz. Der Finanzexperte des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Manfred Westphal, sagte dem Blatt: „Wenn der Markt nicht funktioniert, muss der Gesetzgeber klare Regeln schaffen.“ Banken könnten sich derzeit „superbillig“ Geld besorgen. „Der Satz für Dispo-Zinsen müsste aktuell deutlich unter neun Prozent liegen“, sagte er. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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