Schwarz-Schilling kritisiert Bundeswehr-Abzug aus Bosnien

Halle (dapd). Der ehemalige Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schwarz-Schilling (CDU), hat den angekündigten Rückzug der Bundeswehr aus dem Balkanland als verfrüht kritisiert. Den in einem Brief an die Fraktionschefs im Bundestag mitgeteilten Plänen liege anscheinend keine „wirkliche Analyse“ zugrunde, sagte der CDU-Politiker der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe).

„Das scheint eine Einzelaktion der Bundesrepublik zu sein, wobei das Signal an Bosnien lautet: Nun macht Ihr mal alles schön alleine.“ Ob dieses Signal in einer relativ chaotischen Lage ein Beitrag zur Stabilisierung der Region sei, müsse bezweifelt werden, sagte Schwarz-Schilling weiter. Die Bundesregierung plant dem Schreiben zufolge keine Verlängerung des Mandats für den Einsatz. Derzeit sind daran nur noch drei deutsche Soldaten beteiligt. Bis spätestens Mitte November sollen sie aus dem Balkanland abgezogen sein. dapd (Politik/Politik)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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