Schiess will mehr als ein Viertel der Stellen streichen

Halle (dapd-lsa). Wegen eines Auftragseinbruchs plant der Maschinenbauer Schiess aus Aschersleben, mehr als ein Viertel aller Stellen zu streichen. „Wir müssen uns voraussichtlich von über 100 Mitarbeiter trennen“, sagte Unternehmenschef Torsten Brumme der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Montagausgabe). Dies sei ein „bitterer Schritt“.

Die betroffenen Beschäftigten sollen demnach in eine Transfergesellschaft wechseln. Derzeit hat Schiess 380 Mitarbeiter. Das Traditionsunternehmen, das seit 2004 dem chinesischen Maschinenbauer Shenyang Machine Tool Group gehört, baut laut Bericht die weltgrößten Werkzeugmaschinen. Künftig will Schiess nach Angaben Brummes auch kleinere Maschinen unter der Marke „Aschersleben“ produzieren. Dafür werde weiter am Standort investiert.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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