Safety Alliance: Die offene Plattform für die Sicherheitstechnik

Lemgo. Auf der Hannover-Messe 2012 wurde die Safety Alliance erstmals der Fachpresse vorgestellt. Zahlreiche Presse- und Firmenvertreter informierten sich auf dem Stand von KW-Software über Mission und Ziele dieser neuen Vereinigung.

In der Safety Alliance ergänzen sich führende Automatisierungshersteller, Lösungsanbieter, Dienstleister und Anwender von Sicherheitstechnik in ihren Kompetenzen. Das erklärte Ziel ist die gemeinsame Vermarktung und Weiterentwicklung einer offenen Technologieplattform für funktionale Sicherheit rund um den Marktstandard von KW-Software. Dadurch wird die Entwicklung, Integration und Anwendung funktionaler Sicherheitstechnik vereinfacht.

Statements von Gründungsmitgliedern:

Franz Kaufleitner, Product Manager Integrated Safety Technology bei B&R:
„Innovation und Technologieführerschaft sind die Grundpfeiler der B&R Automatisierungsstrategie. In diesem Kontext setzt B&R auch in der sicheren Automation auf modernste Konzepte, die es erlauben, die sicherheitstechnischen Anforderungen im Maschinenbau einfach, sicher und effizient umzusetzen. Das sichere Programmiersystem SAFEPROG zusammen mit dem Laufzeitsystem SAFEOS des Safety Alliance Partners KW-Software sind hier wichtige Bausteine in unserer Integrierten Sicherheitstechnik. Mit der Entscheidung im Jahr 2003, auf der Basis dieses etablierten Marktstandards das B&R Produktportfolio aufzubauen, sicherten wir uns ein rasches Time to Market. B&R unterstützt die Aktivitäten der Safety Alliance, um diesen Marktstandard rund um die sicherheitstechnischen Produkte von KW-Software weiter am Markt zu promoten und den Anwendern einen einheitlichen Zugang zur Safety Technology bieten zu können.“

Werner Düpjohann, Leiter Geschäftsbereich Elektronik, Baumüller Nürnberg GmbH:
„In der Safety Alliance sehen wir eine ideale Plattform zum Informationsaustausch zwischen Anbietern von sicherheitstechnischen Lösungen. Im Vordergrund steht hierbei für Baumüller der Kundennutzen. Die Safety Alliance kann die zentrale Anlaufstelle des Maschinen- und Anlagenbauers werden, um sich über heutige sicherheitstechnische Anforderungen und die zugehörigen Systemlösungen verständlich zu informieren. Die Plattform hat zudem die Chance, zukünftige Sicherheits-konzepte und Lösungen im Dialog mit Anwendern zu erarbeiten. Baumüller erhofft sich von der Safety Alliance, mit Partnern auf Augenhöhe die Standardisierung in sicherheitstechnischen Automatisierungssystemen zu erhöhen.“

Jakob Gärtner, Vice President Business Development & Presales, Deputy CTO, Esterel Technologies SA:
„Die Safety Alliance bündelt das Wissen und die Erfahrung der führenden Anbieter der Automatisierungstechnik. Esterel Technologies bringt in dieses Bündnis umfassende Kompetenz in den Bereichen funktionale Sicherheit, Zertifizierung und hocheffiziente Entwicklungs- und Testmethodik ein. Wir sind davon überzeugt, dass die Safety Alliance die ideale Plattform ist, um umfassende Lösungen in allen Anwendungen der Automatisierungstechnik anzubieten.“

Frank van den Berg, Technical Director EMEA, Green Hills Software:
„Green Hills Software hat mit KW-Software bereits eine Reihe zertifizierter Sicherheitslösungen realisiert. Mit unserer Zertifizierung gemäß 61508/50128 SIL 3 passen wir perfekt in das Portfolio der Safety Alliance. Die Safety Alliance wird Kunden eine Suite zertifizierter Komponenten bieten, die in geeigneter Kombination die Markteinführung neuer Produkte verkürzen und das Risiko senken können. Die Safety Alliance unterstreicht die Kompetenz ihrer Mitglieder im Bereich der Safety-Technologie, steigert die Wahrnehmung am Markt und unterstützt den Austausch mit Kunden mit Sicherheitsanforderungen.“

Dr. Peter Wratil, Geschäftsführer, innotec GmbH:
„innotec ist Mitglied der Safety Alliance, weil Sicherheit wichtig für unser Leben ist.“

Hans-Jürgen Koch, Leitung Marketing, Business Unit Control Systems, PHOENIX CONTACT Electronics GmbH:
„Wir sind Mitglied der Safety Alliance, weil Phoenix Contact schon seit Einführung des Feldbusses in den späten 80er Jahren für offene Systeme und Schnittstellen steht. Durch den Einsatz der Technologie von KW-Software vereinfachen und beschleunigen wir die Entwicklung, Integration und Anwendung funktionaler Sicherheitstechnik. Darüber hinaus können wir die steigende Nachfrage nach Safety-Produkten und -Lösungen schneller, einfacher und kostengünstiger bedienen. Die Safety Alliance bietet Phoenix Contact als Steuerungs-hersteller ein geeignetes Forum, unsere Kompetenz in der Sicherheitstechnik zu demonstrieren.“

Andreas Orzelski, Geschäftsführer, KW-Software GmbH:
„KW-Software ist der Hidden Champion im Bereich Safety Software. Unsere herstellerunabhängig zertifizierten Technologiekomponenten sind die bewährte Basis zertifizierter Lösungen führender Automatisierungshersteller. Die Mehrzahl unserer mehr als 20 aktiven Kunden ist bereits mit Produkten und Lösungen erfolgreich im Markt unterwegs. Nennen darf ich B&R, Baumüller, Bombardier, KUKA Roboter, Lenze Drive Systems, Leuze electronic und Phoenix Contact. Es ist uns wichtig, dass unsere Software auf allen Technologie-plattformen genutzt werden kann. Mit einer modularen Architektur, basierend auf offenen, unabhängig zertifizierten und skalierbaren Komponenten, lassen sich die Anforderungen moderner Safety-Lösungen von heute und morgen erfüllen.
Unsere Partner in der Safety Alliance stehen für die Unterstützung und Weiterentwicklung einer offenen und zukunftsgerichteten Plattform für die funktionale Sicherheit.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.safety-alliance.com

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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