RWE baut Solargeschäft aus

Hamburg (dapd). Der zweitgrößte deutsche Stromkonzern RWE fährt das Solargeschäft in Deutschland hoch. RWE-Solarpanels sollen in wenigen Monaten massenhaft auf den Flachdächern von Möbelhäusern, Lebensmittelhändlern oder Speditionen montiert sein. „Wir sind mit mehreren Filialketten in Gesprächen, um auf den Dächern von Filialen oder Lagerhallen Solarzellen zu montieren“, sagte Hanns-Ferdinand Müller, Vorstandssprecher der deutschen RWE-Vertriebstochter, der „Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe).

RWE baue ein Geschäftsmodell auf, „das das margenschwächere Großgeschäft ergänzt“. Für die nächsten drei Jahre verfüge RWE Vertrieb über ein Budget von 170 Millionen Euro für Minikraftwerke. Die Summe umfasse auch kleine Wind- oder Blockheizanlagen, erläuterte Müller. Die Sonnenzellen auf Ladendächern sind für den Energiekonzern neben Kooperationen, etwa mit Stadtwerken, das wichtigste Mittel, um auf dem Markt schnell Fuß zu fassen. Dabei plant RWE im großen Maßstab. „Bis zum Jahresende wollen wir 1.000 Megawatt zusammenbekommen“, sagte Müller der Zeitung. Das würde etwa der Leistung eines großen Kohlekraftwerksblocks entsprechen.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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