Rheine ist bester Logistikstandort in NRW

Vertreter der Gewinnerstandorts nehmen die Auszeichnung in Empfang v.l.n.r. Frank Oelschläger (GILOG mbH), Dr. Michael Dannebohm (Kreis Unna), Dr. Joachim Grollmann (Herten), Garrelt Duin (Wirtschaftsminister NRW), Dr. Dennis Guth (EWG für Rheine mbH), Dr. Manfred Janssen (EWG für Rheine mbH), Petra Wassner (NRW Invest) (Foto: EWG - Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH)
Vertreter der Gewinnerstandorts nehmen die Auszeichnung in Empfang v.l.n.r. Frank Oelschläger (GILOG mbH), Dr. Michael Dannebohm (Kreis Unna), Dr. Joachim Grollmann (Herten), Garrelt Duin (Wirtschaftsminister NRW), Dr. Dennis Guth (EWG für Rheine mbH), Dr. Manfred Janssen (EWG für Rheine mbH), Petra Wassner (NRW Invest) (Foto: EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH)

Landeswirtschaftsminister Garrelt Duin kürte Rheine am Eröffnungstag der Münchner Expo Real, Europas größter Gewerbeflächen- und Immobilienmesse, zum besten „Logistikstandort des Jahres in NRW“. Um die Auszeichnung hatten sich in diesem Jahr insgesamt zehn Städte, Kreise und Standortverbünde beworben.

Der vom Cluster Logistik.NRW gemeinsam mit der landesweiten Wirtschaftsförderung NRW.INVEST ausgelobte Wettbewerb macht Rheine und die ansässigen Unternehmen in der Fachwelt überregional bekannt und dient damit der weiteren positiven Imagebildung der gesamten Logistikbranche am Standort.

Obwohl Rheine im Vergleich zu den Mitbewerbern eher klein ist, erreichte der Standort mit 116 von 120 möglichen Punkten klar den ersten Platz im Wettbewerb. Die weiteren Plätze belegten der Kreis Unna und der Städteverbund Gelsenkirchen, Herne, Herten im mittleren Ruhrgebiet. Bei der Siegerehrung in München wurde Rheine durch die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH und ihren Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen vertreten, der den Preis entgegen nahm. Wirtschaftsminister Duin betonte bei der Verleihung die Bedeutung des Landes NRW als logistische Drehscheibe in Europa: „Die Logistikbranche gehört als wichtiges Bindeglied zwischen verschiedenen Wirtschaftszweigen zu den Kernkompetenzen des Landes. Sie ist Dreh- und Angelpunkt für eine funktionierende Wirtschaft und zudem einer der wichtigsten Arbeitgeber im Land“, so der Minister. Grundsätzlich lasse sich die führende Position des Landes NRW auch in Zukunft nur durch gemeinsame Anstrengungen von Unternehmen und Kommunen halten und weiter ausbauen.

Rheine ließ im Wettbewerb teils deutlich größere Städte und Regionen hinter sich. Punkten konnte der Standort besonders bei den realisierten Bauvorhaben im Logistikbereich sowie der kurz- und mittelfristigen Flächenverfügbarkeit für Logistikvorhaben. Gerade die großen Ballungsräume haben immer größere Schwierigkeiten geeignete Flächen für Logistikprojekte vorzuhalten. Darüber hinaus war die Anbindung an den Verkehrsträger Schiene für den Platz auf dem Siegertreppchen ausschlaggebend. Das dynamisch wachsende Güterverkehrszentrum (GVZ) und der dort befindliche Kombibahnhof ergänzen die direkte Autobahnanbindung Rheines an die A30 und die kurzen Wege zur A1 und A31 auf optimale Weise.

Neben den harten Standortfaktoren trug schließlich die Anzahl der abgegebenen Stimmen beim Online-Voting dazu bei, dass Rheine so gut abgeschnitten hat. Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der EWG, freute sich darüber, dass Rheine mehr Stimmen als andere deutlich größere Standorte erhielt: „Zahlreiche Vertreter aus der Unternehmerschaft und Fachöffentlichkeit in Rheine und darüber hinaus haben für den Standort gestimmt – eine Unterstützung und ein Bekenntnis zum Logistikstandort im nördlichen NRW über das wir uns sehr freuen und für das wir uns herzlich bedanken“.

Der Logistikstandort Rheine knüpft mit dem diesjährigen Erfolg an seine erfolgreiche Wettbewerbsvergangenheit an. In den Jahren 2010, 2011 und 2012 belegte Rheine stets einen Platz auf dem Treppchen und ist nun wieder „Hauptstadt der Logistik“ – ein Vorteil gerade auch im regionalen und überregionalen Standortmarketing, das in Zeiten des Fachkräftemangels und im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter immer wichtiger wird.

www.ewg-rheine.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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