Remmert-Azubi hospitiert bei Messer Cutting Systems in China

Für rund zwei Wochen hospitierte Kai Giesemann, Auszubildender für technisches Produktdesign, bei Messer Cutting Systems, einem Hersteller von Schneidmaschinen. (Foto: Remmert)
Für rund zwei Wochen hospitierte Kai Giesemann, Auszubildender für technisches Produktdesign, bei Messer Cutting Systems, einem Hersteller von Schneidmaschinen. (Foto: Remmert)

An seinem letzten Abend in Kunshan, einem Vorort von Schanghai, macht der Azubi das, was in der chinesischen Geschäftswelt Alltag ist: singen in einer Karaokebar mit Kunden und Kollegen. In den vergangenen zwei Wochen hat Kai Giesemann in Kunshan so einige kulturelle Besonderheiten beobachtet. In der 2-Millionen- Einwohner-Stadt gibt es z. B. Nudeln oder Reis zum Frühstück.

„Über den Tellerrand zu schauen und Auslandserfahrung zu sammeln, ist mittlerweile ein wichtiger Aspekt im Berufsleben. Hier werden wichtige Softskills wie zum Beispiel Toleranz, Selbstständigkeit und Anpassungsfähigkeit genauso trainiert wie die heute unerlässlichen Sprachkenntnisse“, erläutert Dirk Kammel, Konstruktionsleiter bei Remmert und Kai Giesemanns Ausbilder. „Daher liegt es uns besonders am Herzen, unsere Azubis fit für die Zukunft zu machen.“

Überrascht war Kai Giesemann jedoch, dass die Unterschiede zwischen China und Deutschland im Betrieb gar nicht so groß sind. „Bei Remmert habe ich damals in der Fertigung angefangen, um ein Gefühl für die Produkte zu bekommen. Das und die Schulungen für 3D-Programme haben mich bestens für meine Tätigkeit in China vorbereitet. So habe ich die gleichen Aufgaben wie in meinem Ausbildungsbetrieb übernommen, also beispielsweise Zeichnungen erstellt, immer wechselnde Maschinenbauteile entwickelt und dazugehörige Stücklisten angelegt“, erläutert der Azubi im dritten Lehrjahr. „Super war auch, dass mir Arbeitsaufträge auf Englisch vermittelt wurden. So konnte ich meine Sprachkenntnisse auffrischen und sogar verbessern.“

An seinem letzten Abend in Kunshan blickt der 19-Jährige auf die vergangenen zwei Wochen zurück. Er war mit Kollegen Erdbeeren pflücken, Badminton spielen und hat Schanghai besucht. Besonderen Eindruck hat dabei das Shanghai World Financial Center hinterlassen – mit seinen 492 m das zweithöchste Gebäude der Stadt. „Es war unglaublich, am Fuße des Wolkenkratzers zu stehen und sich total klein zu fühlen“, berichtet der Azubi.

Kai lässt die letzten Wochen noch einmal Revue passieren: „Ich bin superfroh, dass ich hier in China so viele spannende Eindrücke gewonnen habe. Jetzt freue ich mich darauf, bei Remmert weitere wertvolle Erfahrungen für meine berufliche Zukunft sammeln zu können.“

www.remmert.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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