Recyclingquoten, Wettbewerb und Investitionen

Umweltpolitische Diskussionen (v.li.): Stephan Beckers, Geschäftsführer der Tönsmeier Wertstoffe, Dr. Carsten Linnemann, CDU Bundestagsmitglied und Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, und Bernd Ranneberg, Sprecher der Gruppengeschäftsführung der Tönsmeier Gruppe, trafen sich in der Paderborner Niederlassung des Umweltdienstleisters. (Foto: Tönsmeier-Gruppe)
Umweltpolitische Diskussionen (v.li.): Stephan Beckers, Geschäftsführer der Tönsmeier Wertstoffe, Dr. Carsten Linnemann, CDU Bundestagsmitglied und Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, und Bernd Ranneberg, Sprecher der Gruppengeschäftsführung der Tönsmeier Gruppe, trafen sich in der Paderborner Niederlassung des Umweltdienstleisters. (Foto: Tönsmeier-Gruppe)

Porta Westfalica / Paderborn. Das CDU Bundestagsmitglied Dr. Carsten Linnemann hat in der vergangenen Woche die Tönsmeier Gruppe zu einem Informationsaustausch besucht. Bernd Ranneberg, Sprecher der Gruppengeschäftsführung, und Stephan Beckers, Geschäftsführer der Tönsmeier Wertstoffe, empfingen den Politiker in der Paderborner Niederlassung des Umweltdienstleisters.

Die beiden Manager diskutierten mit ihrem Gast aktuelle umweltpolitische Themen und die Herausforderungen, die sich daraus für mittelständische Unternehmen ergeben. Linnemann stellte als Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU einen Beschluss der MIT- Wirtschaftskommission vor, der die Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft als den zentralen Ansatz einer nachhaltigen Ressourcenschutzpolitik benennt. Anspruchsvolle Recyclingquoten, Wettbewerb und Produktverantwortung werden hier als wichtige Eckpunkte genannt.

In diesem Zusammenhang betonte Linnemann, „dass der Ausbau der modernen, im Wesentlichen von privaten Unternehmen getriebenen Recyclingwirtschaft in Deutschland zu enormen technologischen Fortschritten geführt hat.“ Seine Gesprächspartner begrüßten die Ausrichtung des MIT-Beschlusses ausdrücklich, mahnten jedoch eine zeitnahe Realisierung des Wertstoffgesetzes an: „Mittelständische Unternehmen brauche in erster Linie belastbare rechtliche Rahmenbedingungen. Sie sind die wichtigste Grundlage für notwendige Investitionen, die Deutschland auch künftig den Titel Recyclingweltmeister sichern“, so Ranneberg, der für das Jahr 2015 ein verstärktes Engagement im Ausland ankündigte: „Vom geplanten Investitionsvolumen der Unternehmensgruppe werden wir über 60 Prozent in Polen realisieren.“

Die familiengeführte Tönsmeier-Gruppe ist mit einer breiten Leistungspalette europaweit als Umweltdienstleister und Energielieferant tätig. Über 3.500 Mitarbeiter betreuen mit rund 1.100 Fahrzeugen kommunale Auftraggeber, duale Systemträger und Kunden aus Industrie und Gewerbe. Tönsmeier leistet mit über 30 Aufbereitungs- Sortier- und Recyclinganlagen einen wichtigen Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen.

www.toensmeier.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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