Recruitment Process Outsourcing (RPO)

RPO in drei Dienstleistungsstufen (Quelle: PIENING PERSONAL 2015)
RPO in drei Dienstleistungsstufen (Quelle: Piening Personal 2015)

Eine Lösung sowohl für die punktuelle Abdeckung von Einstellungsspitzen als auch für die längerfristige Auslagerung von Teilen oder des ganzen Rekrutierungsprozesses stellt das RPO-Stufenmodell dar (Grafik). Dabei spielt weniger die Größe des Auftraggebers eine Rolle, als die Höhe und Häufigkeit seines Rekrutierungsbedarfs. Im Ergebnis entlasten Unternehmen interne Ressourcen und erzielen durch die teilweise oder ganzheitliche Auslagerung zusätzlich Skaleneffekte.

Und das häufig schon auf der ersten Stufe. Diese zielt darauf, das Bewerbervolumen deutlich zu erhöhen und den Rekrutierungsprozess effizienter zu gestalten. Im Sinne der „Personaldienstleistung 2.0“ bringt ein moderner Dienstleister sein Know-how bei der Anzeigengestaltung, der zielgruppengenauen Medienauswahl, der Kampagnenplanung und der Einbindung spezieller Landingpages ein. Einkaufsvorteile senken zudem die Kosten für den Mediaeinkauf. Detaillierte Reportings informieren transparent darüber, welche Mittel wie und wo eingesetzt werden und was letztendlich jede einzelne Bewerbung kostet.

Die zweite Stufe des RPO-Modells umfasst zusätzlich Leistungsbereiche des Personalmarketings, der Rekrutierung und wahlweise des Handlings von Bewerbern. Ein zentrales Element ist auch die Beratung. Es geht um die Direktansprache von Bewerbern (Active Sourcing), den Einsatz der Eignungsdiagnostik bei der Bewerberauswahl und mit Blick auf das Employer Branding um die Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Wichtige Leistungsbausteine sind zudem die Suchmaschinenoptimierung und das Suchmaschinenmarketing sowie das Social Media Marketing. Ziel ist es, alle verfügbaren Kommunikationskanäle optimal einzusetzen.

Die dritte Stufe ist eine längerfristige strategische Partnerschaft und umfasst den vollständigen Rekrutierungsprozess einschließlich Vorselektion, Telefoninterviews, Eignungsdiagnostik, Vorstellungsgespräch und Auswahl der Bewerber für eine Shortlist. Das ganzheitliche RPO nutzen sowohl mittelständische Unternehmen, die ihre Personalbeschaffung vollständig auslagern, als auch Großunternehmen, die nur für bestimmte Teilzielgruppen, beispielsweise Auszubildende oder Absolventen, einen spezialisierten Dienstleister hinzuziehen.

www.piening-personal.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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