Opel-Chef Sedran sieht noch Einsparpotenzial

Opel-Chef Sedran sieht noch Einsparpotenzial Berlin (dapd). Der angeschlagene Autohersteller Opel sieht angesichts der Krise in Europa noch Möglichkeiten, Geld in der Fertigung einzusparen. „Wir haben festgestellt, dass wir bei den Produktkosten noch erhebliches Einsparpotenzial haben“, sagte Opel-Interimschef Thomas Sedran dem Berliner „Tagesspiegel“ laut Vorabbericht. „Es geht um eine signifikante Größenordnung. Da ist einiges an Musik drin.“ Konkrete Summen nannte er aber nicht. Die Opel-Konzernmutter General Motors (GM) habe globale Anforderungen an Komponenten und Teile, „die in der Branche unüblich sind“, sagte Sedran. Opel sei häufig viel zu sehr an strengen Standards orientiert, die in den USA gesetzlich vorgeschrieben seien. Eine Alternative zum Verbleib unter dem Dach von GM gibt es für Sedran aber nicht: „In diesem Geschäft könnte die Marke Opel nicht alleine bestehen“, sagte er. „Aus Konzernsicht wäre es ein strategischer Fehler, Europa der Konkurrenz zu überlassen.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

m.press@press-medien.de
www.press-medien.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.