Opel-Betriebsrat hält GM-Investitionen in Russland für Gefahr

Essen (dapd). Der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel rechnet mit negativen Folgen für die europäischen Opel-Werke durch die Investitionen des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) in Russland. „Mindestens zwei bis drei der heutigen Opel-Werke könnten gefährdet sein“, sagte Einenkel den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe laut Vorabbericht.

„Obwohl die bestehenden Opel-Werke nicht voll ausgelastet sind, werden weitere Überkapazitäten geschaffen.“ Einenkel sagte: „Kein Werk ist sicher.“ Das gelte auch für das Stammwerk Rüsselsheim. GM will dem Blatt zufolge die Produktion in Russland stark ausweiten und auch das Opel-Modell Astra dort bauen. Die beiden weiteren Astra-Standorte sind Ellesmere Port in Großbritannien und Gliwice in Polen. „Damit sind die deutschen Werke außen vor“, sagte Einenkel. „In Deutschland wird es keine Astra-Produktion mehr geben.“ dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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