NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin zu Gast bei HARTING

Trafen sich zum intensiven und konstruktiven Meinungsaustausch in Espelkamp: Vordere Reihe Maresa Harting-Hertz, Minister Garrelt Duin und Margrit Harting. Hintere Reihe: Dietmar Harting, Remo Genschorek (persönlicher Referent von Minister Duin), MdL Ernst-Wilhelm Rahe und Philip Harting. (Foto: HARTING)
Trafen sich zum intensiven und konstruktiven Meinungsaustausch in Espelkamp: Vordere Reihe Maresa Harting-Hertz, Minister Garrelt Duin und Margrit Harting. Hintere Reihe: Dietmar Harting, Remo Genschorek (persönlicher Referent von Minister Duin), MdL Ernst-Wilhelm Rahe und Philip Harting. (Foto: HARTING)

Espelkamp. Zu einem intensiven Informationsaustausch empfing die Unternehmerfamilie Harting den nordrhein-westfälischen Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Garrelt Duin (SPD), in dieser Woche in Espelkamp. Themen waren Infrastrukturelle Verbesserungen im Kreis Minden-Lübbecke, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region und vor allem auch deren Rolle als Impulsgeber für Industrie 4.0.

„Und dies national wie auch international“, wie Minister Duin stolz unterstrich und hierbei auch HARTING als führendes Unternehmen dieser Zukunftstechnologien aufzählte.

Wie sehr die Digitalisierung und die Vernetzung der Wertschöpfungsprozesse die Abläufe in den Unternehmen verändert und auch das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter beeinflusst, ließ er sich ausführlich von den Eigentümern der HARTING Technologiegruppe erklären, die mit ihren Produkten und Services ein wichtiger Wegbereiter der „Integrated Industry“ ist. „Der Wandel durch die Digitalisierung ist tiefgreifend und umfasst alle Bereiche des Unternehmens“, so Philip Harting, Vorstandsvorsitzender und persönlich haftender Gesellschafter.

Begleitet von Ernst-Ludwig Rahe (SPD), Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Minden- Lübbecke I, ging es für den Minister zu Beginn des Besuchs in das erst kürzlich mit Millionenaufwand erweiterte „Neue Ausbildungszentrum HARTING (NAZHA)“. Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, und Ausbildungsleiter Nico Gottlieb erläuterten das Konzept der integrierten Ausbildung, den Wandel der Ausbildungsberufe vor dem Hintergrund neuer Anforderungen durch die Digitalisierung und des Internets der Dinge. „Mehr denn je ist die Ausbildung unseres Facharbeiterbedarfs ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“, verdeutlichte Margit Harting die Motivation der Unternehmensgruppe, die mit 152 Auszubildenden und Dualen Studenten über eine der größten und modernsten Ausbildungsstätten in Ostwestfalen-Lippe (OWL) verfügt.

Minister Duin und MdL Rahe zeigten sich von den Räumlichkeiten, der Qualität der Ausbildung und dem Engagement der Auszubildenden beeindruckt. Ebenso von den Forschungs- und Laboreinrichtungen im 2014 eröffneten HARTING Qualitäts- und Technologiezentrums (HQT), welche Dr. Frank Brode, Vorstand Neue Technologien und Entwicklung, vorstellte. „An diesem Standort schlägt unser Herz von Industrie 4.0. Neue Technologien und Lösungen werden konsequent in unserer eigenen Produktion eingesetzt, um daraus für unsere Kunden überzeugende und Mehrwert bietende Lösungen zu entwickeln“, erklärte Philip Harting.

Wie sehr der HARTING Unternehmensgruppe das Thema Zukunft und die Zukunftsfähigkeit des Kreises Minden-Lübbecke wichtig ist, wurde in der abschließenden Diskussion noch einmal deutlich. Im konstruktiven Dialog über notwendige infrastrukturelle Maßnahmen wie den Ausbau der Breitbandtechnologie, die Verbesserung der Verkehrsanbindung und das Werben um geeignetes Personal, forderte die Unternehmerfamilie stellvertretend für den Landkreis eine stärkere Unterstützung seitens der Politik ein. „Wir bei HARTING können noch so viele flexible Arbeitszeitmodelle anbieten, Home-Office-Möglichkeiten schaffen und Social Benefits garantieren, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, doch die schwierige Verkehrsanbindung und das fehlende schnelle Internet auf dem Land machen uns das Leben schwer“, erklärte Maresa Harting-Hertz, Vorstand für Finanzen und Einkauf, die infrastrukturellen Defizite der Region. „Ohne schnelles Internet funktionieren auch Home- Office-Angebote nicht.“

Wirtschaftsminister Duin und MdL Rahe signalisierten beim Thema Breitbandausbau eine flächendeckende Umsetzung in den nächsten zwei Jahren. „Bund und Landesregierung haben die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, keine Zeit zu verlieren und die Ausbauvorhaben in den Regionen zügig zu planen und umzusetzen“, erklärte Minister Duin.

Beim Abschied versprachen Minister Duin und MdL Rahe, den Austausch zwischen Düsseldorf und der nördlichsten Region NRW weiter zu intensivieren und für den Kreis Minden-Lübbecke zu werben.

www.HARTING.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

Die WIR-Redaktion freut sich auch auf Ihre Pressemitteilungen. Sprechen Sie uns an unter +49 5231 98100 0 oder per mail an redaktion@wirtschaft-regional.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.