NRW.BANK verkauft Anteile an Technologieanbieter FRIMO

Die NRW.BANK hat ihre Anteile an der FRIMO Group GmbH verkauft. Das international aufgestellte Unternehmen aus Lotte befindet sich damit wieder vollständig in Familienbesitz.

„Die NRW.BANK unterstützt mittelständische Unternehmen in besonderen Finanzierungssituationen“, erklärt Guido Köcher, Beteiligungsmanager der NRW.BANK. „Wir sehen bei der FRIMO Group GmbH großes technologisches Potential und sind sicher, dass das Unternehmen nun erfolgreich die nächste Wachstumsstufe beschreiten kann.“

Die NRW.BANK hatte die FRIMO Group GmbH im Jahr 2013 gemeinsam mit Familiengesellschaften der beiden Geschäftsführer erworben und dem Unternehmen Kapital für ein umfangreiches Wachstums- und Investitionsprogramm zur Verfügung gestellt. Das von den Investoren bereit gestellte Kapital hat wesentlich dazu beigetragen, dass FRIMO den Umsatz seitdem um mehr als 30% auf über 200 Millionen Euro (per 31.12.2015) steigern konnte.

„Dieses dynamische Wachstum hat FRIMO dadurch erreicht, indem wir uns konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kunden und des globalen Marktes ausgerichtet haben. Kreative, flexible und nachhaltige Fertigungslösungen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns, um das Vertrauen der Kunden und damit unsere Wettbewerbsfähigkeit auch langfristig zu sichern. Investition in Technologie und Kompetenz unserer Fachkräfte werden auch zukünftig ein entscheidender Erfolgsfaktor sein“, fasst Hans-Günter Bayer, CEO der FRIMO Group GmbH, die Entwicklung zusammen.

„Das Engagement der Förderbank für Nordrhein-Westfalen hat uns geholfen, das Wachstums- und Investitionsprogramm zügig umzusetzen“, sagt Rainer Wittkorn, Geschäftsführer der FRIMO Group GmbH. „Mit der Beteiligung der NRW.BANK konnten wir die gute Marktposition weiter stärken.“

Bereits bei dem Erwerb der FRIMO Group GmbH wurde vereinbart, dass die Familiengesellschaften die Beteiligung der NRW.BANK nach einem vorab definierten Zeitraum erwerben können. Über den Kaufpreis der Beteiligung in Höhe von 49,0 Prozent wurde Stillschweigen vereinbart.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.nrwbank.de.

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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