Neuste Industrietechnik vorgestellt

Industrietechnik live erleben“ war das Motto der diesjährigen HARDYTEC-Messe des Unternehmens Hardy Schmitz, die Ende Juni in der Zeche Westfalen in Ahlen stattgefunden hat. Für Jan Schmitz, geschäftsführender Gesellschafter von Hardy Schmitz, hat dieses Industriedenkmal in Bezug auf die Messe auch einen symbolischen Charakter. „Um diese Industrieanlage betreiben zu können, mussten viele Förderschächte angesteuert werden, und dazu brauchte man Elektrotechnik.“ Damals war das Thema Energieeffizienz dabei sicherlich weniger von Bedeutung.

Auf der HARDYTEC 2012 stand es bei allen 25 Ausstellern allerdings ganz oben auf der Agenda. Ob bei der Antriebs- und Gebäudetechnik oder der Beleuchtung: Einmal mehr wurde deutlich, dass sich mit intelligenter Technik eine Menge Energie einsparen lässt. Neben energieeffizienten Produkten führen Industrieunternehmen immer häufiger auch Energiemanagementsysteme ein. Über die steuerlichen Rahmenbedingungen dieser Systeme, die den Energieverbrauch im Unternehmen überwachen, analysieren und Energieeinsparpotenziale zeigen, referierte Udo Berwald vom Unternehmen Schneider Electric. Ab dem 01.01.2013 ist der Einsatz eines Energiemanagementsystems sogar Voraussetzung für mögliche Rückerstattungen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz. Stephan Winter, Experte für die Energieeffizienzberatung bei Hardy Schmitz, hat die Erfahrung gemacht, dass sich Investitionen in diese Systeme schnell amortisieren. „Oft zeigen sich schon nach kurzer Zeit die Energieschlupflöcher im Unternehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass durch die Implementierung von Überwachungssystemen zum Energieverbrauch Produktionskosten enorm gesenkt werden können.“ Auch mit dem Einsatz energieeffizienter Techniken lässt sich viel Geld sparen und die Umwelt schonen. „Allein im Beleuchtungsbereich sind Energieeinsparungen bis zu 80 Prozent möglich“, erklärt Vertriebsleiter Klaus Suppelt. Mit der Dienstleistung CO₂NTROL unterstützt Hardy Schmitz Unternehmen, diese Effizienzpotenziale zu erkennen.

Detaillierte Informationen an den jeweiligen Messeständen sowie ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm ließen beim Fachpublikum keine Fragen offen. „Nicht jeder unserer Kunden hat die Möglichkeit, internationale Fachmessen zu besuchen. Deshalb lädt Hardy Schmitz namhafte, international tätige Aussteller ein, damit sie ihre Innovationen einem regionalen Fachpublikum vorstellen“, so der Vertriebsleiter. „Es geht hier aber nicht nur um Produkte und Dienstleistungen sondern auch darum, Lösungen zu diskutieren und sich über Erfahrungen auszutauschen“, fügt Suppelt ergänzend hinzu. Zu den Besuchern der HARDYTEC zählte auch eine Klasse zukünftiger Elektromeister der Handwerkskammer Münster. Sie waren beeindruckt von dem komprimierten Wissen, das sie, verglichen mit den großen Messen, auf relativ kleiner Fläche vorfanden. Einen weiteren Vorteil nannte Fabian Bettig, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik: „Das, was wir in der Schule theoretisch lernen, können wir uns hier in der Praxis zeigen lassen.“ Wer die Messe nicht besuchen konnte hat die Möglichkeit, sich auf der Website von Hardy Schmitz einen kurzen Film darüber anzusehen.
Das Großhandelsunternehmen für Elektrotechnik und Systemdienstleistungen Hardy Schmitz beschäftigt derzeit rund 240 Mitarbeiter und ist an sechs Standorten zwischen Rheine, dem nördlichen Ruhrgebiet und der Nordseeregion vertreten.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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