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Freitag, 15 Juni 2012 10:23

Bessere Berufschancen für Frauen in OWL

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Berufschancen für Frauen verbessern: Dafür setzen sich (v.l.) Herbert Weber (OWL GmbH), Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT), Kreisdirektor Christian Jung, Claudia Hilse (Regionalagentur OWL), Martina Möhring (Kompetenzzentrum Frau und Beruf), Ellen Wendt (Kreis Gütersloh) und Melanie Genrich (Kompetenzzentrum Frau und Beruf) ein. Berufschancen für Frauen verbessern: Dafür setzen sich (v.l.) Herbert Weber (OWL GmbH), Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT), Kreisdirektor Christian Jung, Claudia Hilse (Regionalagentur OWL), Martina Möhring (Kompetenzzentrum Frau und Beruf), Ellen Wendt (Kreis Gütersloh) und Melanie Genrich (Kompetenzzentrum Frau und Beruf) ein. pro Wirtschaft GT GmbH

Kreis Gütersloh. Frauen brauchen bessere Berufschancen, die Region braucht qualifizierte Fachkräfte: Das sind gleich zwei gute Gründe für den Aufbau des Kompetenzzentrums Frau und Beruf OWL. Leiterin Martina Möring und Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH, trafen sich jetzt im Kreishaus Gütersloh mit Melanie Genrich, die Ansprechpartnerin für den Kreis Gütersloh ist, Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT, der Gleichstellungsbeauftragten Ellen Wendt, Kreisdirektor Christian Jung und Claudia Hilse, Leiterin der Regionalagentur OWL, zu einem ersten Austausch.

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL ist Ergebnis einer Initiative der Landesregierung. In ganz NRW entstehen solche Zentren, um die Verbesserung der Berufschancen von Frauen voranzutreiben. Für OWL hat die OstWestfalenLippe GmbH die Trägerschaft übernommen. Zur Finanzierung stellt das NRW-Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter für die nächsten drei Jahre insgesamt knapp 1,4 Millionen Euro bereit.

Wesentliche Ziele sind, das Fachkräftepotenzial von Frauen stärker zu nutzen, ihre Aufstiegschancen in der Wirtschaft zu fördern und Existenz sichernde Beschäftigung voranzubringen. „Dazu gehört beispielsweise, berufliche Unterstützungsangebote auszuweiten, den Anteil weiblicher Führungskräfte zu erhöhen und Veränderungsprozesse in Unternehmen anzustoßen“, verdeutlicht Martina Möhring, Leiterin des Kompetenzzentrums.

Bei einer Vielfalt von rund 350 Ausbildungsberufen, alleine im dualen System, beschränken sich Mädchen nach wie vor oftmals auf die „klassischen Frauenberufe“ – mit geringen Aufstiegschancen, niedrigem Einkommen und geringem Prestige und bleiben damit häufig weit unter ihrem Potenzial. „Hier gilt es geschlechtersensible Ansätze in der Berufsorientierung zu stärken und auszubauen und die Zukunftsperspektiven speziell junger Frauen zu verbessern“, so Diplom-Pädagogin Melanie Genrich. Die stetige Sensibilisierung und Begeisterung für technisch-naturwissenschaftliche Berufsfelder ist dabei einer von möglichen Ansatzpunkten.

Das siebenköpfige Team des Kompetenzzentrums ist jetzt vollständig. Für die Stadt Bielefeld und die sechs Kreise in OstWestfalenLippe gibt es jeweils eine direkte Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner. Im Kreis Gütersloh ist das Kompetenzzentrum bei der pro Wirtschaft GT angesiedelt. Informationen gibt es bei Melanie Genrich, Telefon 05241 851080, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder im Internet auf www.competentia.nrw.de.

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