Mestemacher-Preis erneut vergeben

Petra Justenhoven (r., im Bild mit Komiteemitglied Prof. Dr. Ulrike Detmers ) bekam den Mestemacher-Preis überreicht (Foto: Agentur Gadanz, Berlin)
Petra Justenhoven (r., im Bild mit Komiteemitglied Prof. Dr. Ulrike Detmers ) bekam den Mestemacher-Preis überreicht (Foto: Agentur Gadanz, Berlin)

Gütersloh/Berlin. Der Mestemacher-Preis „Managerin des Jahres“ wurde erneut vergeben – an die PwC-Führungskraft Petra Justenhoven. Für Ulrike Detmers, Unternehmerin und FH-Professorin, befinden sich Führungsfrauen auf der Ziel-geraden. „Der Bedarf an Führungskräften ist groß, Frauen können führen und besonders jüngere Männer haben kein Problem mit Chefinnen“, hebt sie beim Festakt für Petra Justenhoven hervor. 2013 ist Petra Justenhoven als erste Frau in den Vorstand der PricewaterhouseCoopers AG berufen worden.

Mestemacher-Preis für Pioniersarbeit

Die Preisträgerin des Mestemacher-Preises ist in ihrem Wirkungsgebiet als Frau Pionierin, denn ihre fachliche Zuständigkeit umfasst die Prüfung und Beratung internationaler Konzerne unter anderem im Bereich Automotive und Transportation. Zu dem leitet Sie die Entwicklung innovativer Zukunftslösungen mit besonderem Augenmerk auf digitale Themen, wie Big Data, Künstliche Intelligenz und Idustrie 4.0. Detmers gefällt auch, dass die erfolgreiche Top-Managerin Mutter einer Tochter und eines Sohnes ist und ihre Erfahrungen heute als Mentorin an Nachwuchskräfte weitergibt.

Familienfreundlichkeit als Voraussetzung

Petra Justenhoven lobt vor über 300 Gästen ihren Arbeitgeber PwC, weil der Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen dabei unterstütze, Beruf und Familie gut zu vereinen. „Bei entsprechender Flexibilität, die die Erreichbarkeit für die Mandanten gewähre, ist die Arbeit bei PwC beliebig teilbar“, hebt sie hervor. Das ist ganz im Sinne der Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley. Sie wird mit den Worten zitiert:“ Partnerschaftlichkeit in der Kindererziehung und beruflichen Erfolg – beides wünschen sich viele Mütter und Väter. Damit dieser Wunsch wahr wird, brauchen wir einen Kulturwandel in der Wirtschaft und Führungspersonen, die ihn vorleben.“

Mestemacher-Preis ehrt fortschrittliche Unternehmenskulturen

Der Wandel der Unternehmenskultur spielt auch für den Festredner Thomas Sattelberger, langjähriger Personalvorstand großer deutscher Konzerne wie Lufthansa, Continental und Deutsche Telekom, eine große Rolle. Seiner Meinung nach sind Frauenquoten ohne Kulturwandel ein Schuss in den Ofen. Zur Nutzung der Vorteile gemischter Führung muss diese alle Führungsebenen durchdringen. In ihrer Lobrede hob die Vorstandsvorsitzende der VIEROL AG, Mirja Viertelhaus-Koschig, hervor, dass Petra Justenhoven neben der klaren Forderung nach Leistung und Ergebnisorientierung ihre Mitarbeiter mit großer und ehrlicher Herzlichkeit fördere. Petra sei eine gute Zuhörerin und zeige viel Empathie. Die Preisträgerin erhält die wertvolle Silber-Trophäe “ OECONOMIA“ und 5.000 Euro für soziale Zwecke. Petra Justenhoven spendet die 5.000 Euro an das Johannes Hospiz der Barmherzigen Brüder in München/ Nymphenburg. Dort kümmern sich Angestellte und Ehrenamtliche um Schwerstkranke.

Veröffentlicht von

Katherina Ibeling

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