Linke wollte Bisky als Retter in der Not rufen

Berlin (dapd). In der Linkspartei hat es offenbar Überlegungen gegeben, den früheren Vorsitzenden Lothar Bisky als Retter in der Not zu reaktivieren. „Es gab solche Anrufe“, sagte Bisky der „Berliner Zeitung“ (Freitagausgabe) laut Vorabbericht. „Aber das ist absurd. Meine Zeit ist vorbei.“ Der heute 70-jährige Bisky war zusammen mit Oskar Lafontaine erster Vorsitzender der Linken.

Er sprach sich für Dietmar Bartsch als neuen Linkenchef aus. „Ich persönlich würde ihn wählen. Er ist ein verlässlicher Mensch, er hat sich nachweislich sehr verdient gemacht um die Entwicklung der Partei“, sagte Bisky. Zu dem Vorwurf, Bartsch habe Lafontaines endgültigen Rückzug aus der Bundespolitik zu verantworten, sagte Bisky: „Ich halte das alles für Blödsinn.“ Bartsch sei kein Königsmörder. Die Lagerbildung sei parteischädigend. „Wir sind alle in einer Partei, und wenn wir das immer noch nicht begreifen wollen, dann steht es wirklich ganz schlecht um die Linke“, sagte Bisky.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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