Energieeffizienz-Netzwerk trifft sich bei Lenze

Für mehr Energieeffizienz: Volker Bockskopf (5.v.l.) begrüßte die Teilnehmer des Energienetzwerks des VDMA bei Lenze und präsentierte Ihnen das Energiemanagementsystem von Lenze (Foto: Lenze SE)
Für mehr Energieeffizienz: Volker Bockskopf (5.v.l.) begrüßte die Teilnehmer des Energienetzwerks des VDMA bei Lenze und präsentierte Ihnen das Energiemanagementsystem von Lenze (Foto: Lenze SE)

Hameln. Passend zur Weltklimakonferenz (COP23) zeigte Lenze, wie das Unternehmen Ressourcen durch ein konsequentes Umwelt- und Energiemanagement schont. Als eines der zwölf Mitglieder des VDMA Energieeffizienz-Netzwerks Westfalen/Ostwestfalen (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebauer) empfing Lenze die anderen Partnerunternehmen zum Wissenstransfer an seinem Standort in Extertal. Im Fokus der Vorträge stand Lenzes Umwelt- und Energiemanagementsystem, das auf kontinuierliche Verbesserungen ausgelegt ist und darauf abzielt, Umweltbelastungen zu vermeiden. Bei Lenze als produzierendem Unternehmen beinhaltet dies sowohl die Energiebilanz der Produktionswerke als auch die der Produkte.

 

Energieeffizienz und Umwelt im Fokus

Volker Bockskopf, Leiter des Umweltmanagements bei Lenze und Lenze-Vertreter im Energieeffizienz-Netzwerk des VDMA, stellte den Gästen die zahlreichen Initiativen des Unternehmens zum Schutz der Umwelt- und Energieressourcen vor. „Wir stellen jedes Jahr Umweltprogramme und damit verbunden konkrete Umweltziele auf. Ziel ist es, die Energieeffizienz zu verbessern. Unsere internen Standards sind hoch. Jedes Jahr stellen wir unser Engagement auf den Prüfstand und bewerten immer wieder aufs Neue, ob wir unsere gesetzten Standards auch einhalten. Sechs unserer weltweit acht Werke sind zudem nach dem internationalen Umweltstandard ISO 14001 zertifiziert“, betont Bockskopf.

„Drive Solution Designer“ für den Klimaschutz

Sabine Driehaus, bei Lenze im Bereich Antriebsauslegung und Beratung tätig, beleuchtete in ihrem Vortrag, wie man mit intelligenten Antriebsauslegungen einen großen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele von Paris leisten kann. „Große Einsparungen können mit der geeigneten Auswahl des Antriebssystems erzielt werden. Zur gut verständlichen Darstellung des Energieverbrauchs und der Einsparmöglichkeiten gibt es in unserer Auslegungssoftware ‚Drive Solution Designer‘ einen integrierten Energiepass. Auf diese Weise lässt sich auch ermitteln, nach welcher Zeit sich eine Investition in eine Antriebslösung mit besserer Energieeffizienz amortisiert hat“, so Driehaus. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung erhielten die Teilnehmer einen Eindruck, wie Lenze sein Umwelt- und Energiemanagementsystem bereits in der eigenen Produktion in Extertal umgesetzt hat. Um noch das kleinste Einsparpotenziale in diesem Bereich voll auszuschöpfen, geht Lenze auch neue Wege und setzt beispielsweise auf eigene „Energie-Scouts“. Als Energie­Scouts suchen Auszubildende im Unternehmen nach Energieeinsparpotenzialen, die geprüft und umgesetzt werden. Aktuell konnten die „Energie-Scouts“ mit der Überprüfung von Systemen bei denen Druckluft verwendet wird große Beiträge zur Energieeffizienz bei Lenze leisten.

Veröffentlicht von

Katherina Ibeling

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