Kreis Lippe beteiligte sich an NRW-Pilotprojekt

Kreis Lippe. Schon seit Jahren wird ehrenamtliches Engagement in Lippe gefördert und gewürdigt, zum Beispiel durch die Ehrenamtsbörse oder die alljährliche Verleihung des lippischen Ehrenrings. Auch für die Zukunft ist das Ehrenamt vor Ort mit neuen Ideen gut aufgestellt, denn gemeinsam mit neun anderen Pilotkommunen beteiligte sich der Kreis Lippe an dem Projekt „Zukunftsfaktor Bürgerengagement – Entwicklungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien in Nordrhein-Westfalen“.

Saskia Frei-Klages und Madita Fischer vom Ehrenamtsbüro des Kreises arbeiteten in mehreren Workshops unter wissenschaftlicher Begleitung individuelle Konzepte und Strategien zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements aus. Nach einem Jahr intensiver Projektarbeit lud das nordrheinwestfälische Familienministerium nun Vertreter aller beteiligten Kommunen nach Düsseldorf ein, wo Ministerin Ute Schäfer mit dem Landkreistag NRW, dem Städte- und Gemeindebund NRW, dem Städtetag NRW sowie den neun Pilotkommunen und dem Kreis Lippe die Erklärung „Zukunftsfaktor Bürgerengagement – Gemeinsam und vernetzt handeln“ unterschrieben hat. Außerdem stellten die Projektbeteiligten die Ergebnisse der circa Arbeit vor.

„In Lippe haben wir eine sehr lebendige Ehrenamtskultur. Durch die Teilnahme und den intensiven Austausch mit anderen Kommunen ist es uns gelungen über den Tellerrand zu schauen. Wir erhoffen uns viele neue Impulse für das Ehrenamt in Lippe“, berichtete Friedel Heuwinkel von seinen Eindrücken aus Düsseldorf. Dass es sich bei den erarbeiteten Konzepten nicht bloß um Theorie und gute Absichten handelt, beweist das Projekt „Lippe packt´s an“, das sich bereits in der Umsetzung befindet. „Auszubildende der Kreisverwaltung waren unterwegs und haben bei gemeinnützigen Einrichtungen wie Kindergärten oder Tierheimen mit angepackt“, berichtet Madita Fischer. „Ziel ist es, schon junge Menschen an ehrenamtliche Tätigkeiten heranzuführen und ihnen zu zeigen, was unentgeltlicher Einsatz bewirken kann“, ergänzt Saskia Frei-Klages. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Ausübung einer freiwilligen Tätigkeit ist Ziel der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. „Kommunen sind die Keimzellen einer vitalen Bürgergesellschaft“, betonte Familienministerin Ute Schäfer in Düsseldorf. „Deshalb müssen genau hier günstige Rahmenbedingungen, aber auch Strategien zur Ermutigung und Anerkennung für zivilgesellschaftliches Handeln ansetzen. Mit dem Pilotprojekt hat das Land einen weiteren Impuls für die Engagementförderung gegeben.“ so Schäfer weiter.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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