Kraft fordert Ende der Spekulationen über Bochumer Opel-Werk

Bochum (dapd). Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft fordert ein Ende der Spekulationen über die Zukunft des Opel-Werks in Bochum. „Wir wollen, dass endlich das Totenglöckchen vergraben wird“, sagte die SPD-Politikerin am Montag auf einer Opel-Betriebsversammlung in Bochum. Es erzeuge viel Frust und Hoffnungslosigkeit, wenn ein Werk immer wieder totgeredet werde.

Kraft betonte, die Landesregierung werde an der Seite der Opel-Mitarbeiter kämpfen. „Wir wissen, dass sich das Kämpfen lohnt, Herr Stracke“, sagte sie in Richtung des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke. Kraft fügte hinzu, die Zeit bis zur Aufsichtsratssitzung am 28. Juni, in der über die Zukunft des Werks entschieden werden soll, werde genutzt, um an alle Beteiligten zu appellieren.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis. Seid dem Jahr 2000 ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur. Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.