IT-Strategen aus mehr als 30 Kommunen machen sich in Greven fit für die digitale Zukunft

v. l. n. r. Marcus Egelkamp (Geschäftsführer Zweckverband KAAW), Hans-Georg Althoff (Erster Beigeordneter Stadt Ahaus), Cornelia Ebert (Erste Beigeordnete Stadt Ibbenbüren und Verbandsvorsteherin Zweckverband KAAW), Wolfgang Beckermann (Erster Beigeordneter Stadt Greven), Norbert Nießing (Erster Beigeordneter Stadt Borken) (Foto: Pressestelle der Stadt Greven)
v. l. n. r. Marcus Egelkamp (Geschäftsführer Zweckverband KAAW), Hans-Georg Althoff (Erster Beigeordneter Stadt Ahaus), Cornelia Ebert (Erste Beigeordnete Stadt Ibbenbüren und Verbandsvorsteherin Zweckverband KAAW), Wolfgang Beckermann (Erster Beigeordneter Stadt Greven), Norbert Nießing (Erster Beigeordneter Stadt Borken) (Foto: Pressestelle der Stadt Greven)

Greven. Am 10. November trafen sich Vertreter aus 37 Kommunen im Grevener Rathaus, um sich über ihre künftige IT-Ausrichtung und insbesondere ihre E- Government-Strategie auszutauschen.

Die „37“ steht für die Anzahl der Mitgliedskommunen aus den Kreisen Borken, Steinfurt, Mettmann, Minden-Lübbecke und dem Landkreis Osnabrück, die sich im Zweckverband „Kommunale ADV- Anwendergemeinschaft West“ (KAAW) zusammengeschlossen haben. Der neu gewählte stellvertretende Verbandsvorsteher, Grevens Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Wolfgang Beckermann, lobte die KAAW „als ein Musterbeispiel dafür, wie interkommunale Zusammenarbeit auch über Kreis- und Ländergrenzen hinweg funktionieren kann“.

Als zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre sieht Geschäftsführer Marcus Egelkamp das Thema „E-Government“. Bund und Länder hätten mit ihren neuen E-Government-Gesetzen wichtige Grundlagen geschaffen, um die bislang hohen rechtlichen Hürden für die Transaktion von Dienstleistungen über das Internet abzubauen oder zumindest überwindbarer zu machen. Ein weiteres wichtiges Standbein im Leistungsportfolio der KAAW sei aus seiner Sicht die Konzeptionierung und Realisierung gemeinsamer Technologie-Plattformen, etwa der Ausbau von Shared-Service-Centern. Denn, so Egelkamp, „es erscheint effizienter, wenn nicht jede Kommune alle IT-Verfahren in Gänze selbst betreibt, sondern durch die zwischenzeitlich gute Breitbandversorgung die interkommunale Zusammenarbeit im IT-Bereich noch stärker miteinander vernetzt wird.“. Um Synergien nutzen und wirtschaftlich arbeiten zu können, sei ein gemeinsamer Betrieb geeigneter Systeme ein sinnvoller Weg.

Verbandsvorsteherin Cornelia Ebert, Erste Beigeordnete der Stadt Ibbenbüren, sieht die KAAW nach 25 Jahren ihres Bestehens hervorragend für die Zukunft aufgestellt und zeigte sich zuversichtlich, die anstehenden Aufgaben in der Gemeinschaft am besten bewältigen zu können. Als Verbandsvorsteherin führt sie die laufenden Geschäfte und vertritt den Zweckverband gerichtlich und außergerichtlich. Zu ihrem neuen Stellvertreter wurde Grevens Erster Beigeordneter Wolfgang Beckermann gewählt.

Nach dem Ausscheiden einiger Funktionsträger aufgrund der Bürgermeisterwahlen im vergangenen Jahr standen auch Neuwahlen für die Gremien der KAAW an. Cornelia Ebert dankte den Ausscheidenden für ihr großes Engagement und begrüßte die neu Gewählten, mit denen sie für die Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit setzt.

Neuer Vorsitzender der Verbandsversammlung ist der Erste Beigeordnete der Stadt Ahaus, Hans-Georg Althoff, Stellvertreter ist Norbert Nießing, Erster Beigeordneter der Stadt Borken. Auch einige Mitglieder des Lenkungsausschusses wurden neu gewählt. So gehören dem Gremium künftig die Bürgermeisterinnen Claudia Bögel-Hoyer (Steinfurt) und Dagmar Jeske (Velen), Bürgermeister Franz-Josef Franzbach (Schöppingen), Erster Beigeordneter Norbert Nießing (Borken) und Sandra Hutzenlaub (Leiterin Gemeindekassenverband Altenberge) an.

www.kaaw.de

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