IQ Netzwerk Niedersachsen hat neuen Träger

Übergabe an den neuen Träger: Harm Wurthmann, Geschäftsführer  der RKW Nord GmbH, übernimmt den Staffelstab von MaßArbeit- Vorstand Sabine Ostendorf. Zu sehen sind außerdem Koordinator  Rainer Bußmann (links) und Landrat Michael Lübbersmann. (Foto: Landkreis Osnabrück)
Übergabe an den neuen Träger: Harm Wurthmann, Geschäftsführer
der RKW Nord GmbH, übernimmt den Staffelstab von MaßArbeit-
Vorstand Sabine Ostendorf. Zu sehen sind außerdem Koordinator
Rainer Bußmann (links) und Landrat Michael Lübbersmann. (Foto: Landkreis Osnabrück)

Osnabrück. Stabwechsel für das IQ Netzwerk Niedersachsen. Als neuer Träger löst die RKW Nord GmbH die MaßArbeit ab – und erweitert die Angebote. Durch zusätzliche Fördermittel von Land und EU wurden weitere Projekte aufgelegt, mit denen die Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt zügiger und reibungsloser gelingen soll.

„Integration durch Qualifizierung“, lautet die Langform von IQ. Dahinter verbirgt sich ein Strukturprogramm, das die Rahmenbedingungen landesweit schafft, um Migranten den Sprung in den Job zu erleichtern. Zu den Projekten gehören etwa die Beratung zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, die berufliche Qualifizierung von Migranten oder die Fachkräftegewinnung im Ausland. „Wir sind stolz, dass die MaßArbeit das Projekt angeschoben hat. Mit dem RKW Nord steht nun ein kompetenter Träger bereit, der gelungene Ansätze weiter ausbauen wird“, sagt Landrat Michael Lübbersmann.

Der neue Träger, eine Gesellschaft des gemeinnützigen RKW Nord Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V., die als RKW Nord GmbH firmiert, trifft dabei auf gute Startvoraussetzungen: Die durch den Bund bereitgestellten Mittel wurden zusätzlich durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union für die laufende Förderperiode erhöht. Aktuell koordiniert die RKW Nord gut 40 IQ-Projekte, die die Strukturen für die Unterstützung von Migranten verbessern sollen, berichtet Geschäftsführer Harm Wurthmann. Damit ist das IQ Netzwerk Niedersachsen nach Bayern das zweitgrößte in der Bundesrepublik. Die operative Arbeit wird dabei weiter aus der hiesigen Region geleitet: Koordinator Rainer Bußmann und sein Team haben Geschäftsräume in Osnabrück bezogen.

Der Trägerwechsel bedeutet aber nicht, dass die MaßArbeit die Unterstützung von Zuwanderern zurückfährt – im Gegenteil. In diesem Jahr wird das Migrationszentrum eröffnet, betont MaßArbeit-Vorstand Sabine Ostendorf. Während das IQ Netzwerk Niedersachsen grundlegende Strukturen entwickelt, bedeutet das Migrationszentrum vor allem individuelle Hilfe und Beratung für Zuwanderer.

www.landkreis-osnabrueck.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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