Investorenprozess für Detmolder MERKUR DRUCK auf der Zielgeraden

Detmold. Die Sanierung der Merkur Druck GmbH & Co. KG steht kurz vor dem Abschluss. Der vorläufige Gläubigerausschuss hat Rechtsanwalt Martin Schmidt von der Kanzlei AndresPartner in seiner Funktion als vorläufiger Insolvenzverwalter der Gesellschaft einstimmig beauftragt, den Verkauf von MERKUR DRUCK an die Giesdorf-Mediengruppe vorzubereiten und kurzfristig umzusetzen.

Um für alle Beteiligten das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, hatte Sanierungsexperte Schmidt kurz nach seiner Bestellung einen Verkaufsprozess aufgesetzt und zahlreiche Gespräche mit interessierten Investoren geführt. Die Giesdorf-Mediengruppe, die Anfang Juli 2016 bereits auch wesentliche Vermögenswerte der Detmolder FarbWerk Produktions GmbH aus der Insolvenz übernommen hatte, hat sich dabei im geordneten Bieterverfahren gegen verschiedene Interessenten durchgesetzt. Entscheidend für den Zuschlag war das Gesamtkonzept der Mediengruppe, mit dem es MERKUR DRUCK möglich sein wird, Vertriebs- und Produktionssynergien in der Druck- und Medienbranche zu erschließen.

„Wir sind zuversichtlich, schnellstmöglich eine Einigung über die vertraglichen Details zu erzielen“, sagt Schmidt, der auf dem Weg der übertragenden Sanierung Standort sowie einen nennenswerten Teil der 55 Arbeitsplätze des Print- und Packaging-Spezialisten sichern will. Das Insolvenzverfahren der Merkur Druck GmbH & Co. KG wird voraussichtlich Ende Juli 2016 eröffnet. Die Entscheidung darüber liegt beim zuständigen Amtsgericht in Detmold.

Die Merkur Druck GmbH & Co. KG hatte Anfang Mai 2016 beim zuständigen Amtsgericht in Detmold Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht hat daraufhin Rechtsanwalt und Steuerberater Martin Schmidt zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Zusammen mit seinem Team hatte er umgehend dafür gesorgt, den Geschäftsbetrieb des Unternehmens zu stabilisieren. Zur Sicherung der Löhne und Gehälter der Beschäftigten hatte er in enger Abstimmung mit der Bundesagentur für Arbeit für die Vorfinanzierung des Insolvenzgelds durch eine Bank gesorgt.

www.merkur-psg.de

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Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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