Integrated Industry: HARTING hat den Kundennutzen klar im Fokus

Der neue HARTING M8 ist die robuste und miniaturisierte Lösung für Ethernet bis in die kleinste Feldapplikation.(Foto: HARTING)

Espelkamp / Hannover. Die HARTING Technologiegruppe setzt weiter konsequent auf neue Produkte und Lösungen für die Integrated Industry. Am Beispiel der eigenen Smart Factory, der HAII4YOU Factory, zeigt das Unternehmen deutlich, dass Integrated Industry nicht länger Vision, sondern bereits Realität ist.

In diesem Jahr wird HARTING auf der weltgrößten Industriemesse (24. bis 28. April 2017, Halle 11 / Stand C13) anhand neuer Beispiele nun noch stärker den konkreten Nutzen der Integrated Industry für den Kunden herausstellen. HARTING orientiert sich dabei am diesjährigen Motto der Hannover Messe: „Integrated Industry – Creating Value“.

„Wir wollen den Kundennutzen erhöhen. Mit unseren Produkten und Lösungen kann der Kunde seine industriellen Prozesse effizienter gestalten“, erklärte Vorstandsvorsitzender Philip Harting auf der HARTING Fachpressetagung im Vorfeld der Hannover Messe PREVIEW. HARTING wird unter anderem smart Han ® Produkte auf der Hannover Messe im April vorstellen und weitere Anwendungen für die HARTING MICA aufzeigen. Weiteres Schwerpunkthema wird die Elektromobilität sein.

Kleine Helden setzen ihre Mission in Hannover fort

Robuster, leistungsfähiger und vor allem kleiner. Das sind die Stärken der drei kleinen Helden: HARTING ix Industrial ® , HARTING T1 Industrial ® und M8 d-kodiert. Die kleinen Giganten setzen ihre Mission in Hannover fort. Alle drei sind Lösungen für die miniaturisierte Connectivity der Industrie von Morgen. Miss M8ty steht stellvertretend für den normierten M8-kodiert und investitionssicheres Fast Ethernet von der Cloud bis zur kleinsten Sensorik im Feld.

Superheldinnen lösen ihre Herausforderungen und stecken trotzdem einiges weg. So auch HARTINGs Miss M8ty: Sie steht stellvertretend für den M8 d-kodiert, mit dem HARTING vor allem den Geräteherstellern vor dem Hintergrund des aktuellen Miniaturisierungstrends entgegenkommt.

Sensoren, Kamerasysteme und Switches sind nur einige Komponenten, die immer kleiner vielfach nur noch durch die Anschlusstechnik an der weiteren Miniaturisierung gehindert werden. Allerdings geht es in der aktuellen Entwicklung nicht nur um die reine Größe, sondern auch um Vereinheitlichung und Digitalisierung. So sollen auch die kleinsten Komponenten im Feld direkt an übergeordnete Netzwerke angeschlossen werden und nur noch eine Sprache sprechen – Ethernet. Das Problem bisher war, dass alle für IP65/67 Umgebungen geeigneten Ethernet-Steckverbinder zu groß waren und der Miniaturisierung im Weg standen.

Miss M8ty löst dieses Problem: Sie ist die schlanke und elegante Lösung für durchgängiges Ethernet von der Cloud bis in den kleinsten Sensor. Mit bis zu 100Mbit und POE versorgt der M8 in d-Kodierung alle Abnehmer mit Power und Daten über eine kleine Schnittstelle und löst damit bisherige BUS-Systeme ab.

Prozesssicherheit durch einfaches Handling: PushPull V4 Industrial

Der neue PushPull V4 Industrial bietet ein neues Gehäusematerial, das auch sehr aggressiven Chemikalien standhält, eine arretierbare Verriegelung sowie eine flexiblere Kabelaufnahme. Diese und noch mehr Neuerungen bieten dem Anwender mehr Prozesssicherheit und machen den PushPull fit für anspruchsvolle Einsatzgebiete. PushPull V4 Industrial – Für Power, Signal und Data im modularen Baukastenprinzip.

Heutige Produktionsprozesse werden modularer. Steckverbinder für die Verbindung einzelner Module müssen heute wesentlich höhere Steckzyklen bewältigen als noch vor einigen Jahren. HARTING wird diesen gestiegenen Ansprüchen in der Geräteverkabelung gerecht und präsentiert zur Hannover Messe den modularen PushPull V4 Industrial Steckverbinder mit zahlreichen Neuerungen. Ein neues Gehäusematerial bietet mehr Widerstandsfähigkeit auch gegen aggressive Betriebsmittel und eine Sperrvorrichtung der Verriegelung schützt vor unbeabsichtigtem Ziehen. Eine weitere Neuerung und Vereinfachung ist eine einheitliche Kabelklemme, die mit einem – statt bisher mit drei – Dichtungen auskommt. Und das bei erweitertem möglichen Kabeldurchmesser. Vereinfachtes und sicheres Handling gepaart mit absoluter Robustheit machen die Anwendung beim Kunden zuverlässiger und prozesssicherer.

Modulare Fertigung braucht Druckluft

Um den gestiegenen Anforderungen an Schnittstellen in der flexiblen Fertigung gerecht zu werden, hat HARTING ein neues Pneumatik Modul entwickelt – das Han ® Pneumatik Modul Metall. Der Vorteil für den Kunden: Es verwendet ebenso robuste wie langlebige Metallkontakte und lässt sich mindestens 10.000 Mal stecken und ziehen. Mit dem neuen Modul können Anwender die Vorteile der Druckluft auch in häufig umzurüstenden Fertigungsanlagen nutzen, z.B. zur Versorgung von Antrieben, Steuerungen, Bremsen, Halte- und Entladevorrichtungen.

Die neue Schnittstelle zeichnet sich durch einen hohen maximalen Betriebsdruck aus: Statt der bisherigen Obergrenze von 8 Bar (Han ® Pneumatik Modul mit Kunststoffkontakten) halten die Kontakte nun einem Druck von 10 Bar dauerhaft stand. Damit deckt das Han ® Pneumatik Modul Metall den gesamten sogenannten Niederdruckbereich ab. Die Anwendungsmöglichkeiten für steckbare Druckluftverteilsysteme erweitern sich.

HARTING hat den Druckabfall in den Kontakten mithilfe von Strömungssimulationen minimiert. Im Vergleich zu herkömmlichen Pneumatik-Schnittstellen halbiert sich der Druckabfall in den Buchsen-Kontakten mit Innenventil. Die Neuentwicklung eröffnet zudem neue Kombinationsmöglichkeiten für die Pneumatik in modularen Steckverbindern für hohe Steckzyklen (HMC): So lassen sich erstmals elektrische Kontakte für die Signal- und Leistungsübertragung mit Kontakten für die Lichtwellen- und Druckluftübertragung in HMC-Steckverbindern kombinieren. Anwender sparen wertvollen Bauraum und Montagezeit.

„Die Innovation belegt die Leistungsfähigkeit des aus über 100 Einzelmodulen bestehenden Steckverbinder-Programms Han-Modular ® , das kontinuierlich den Anforderungen in der Industrie angepasst wird“, sagt André Beneke, der Director Product & Industry Segment Management bei HARTING Electric.

Sicheres Kontakten von Schaltschrank-Schubladen

HARTING stellt zudem den neuen Han-Modular ® Andockrahmen Metall vor. Mit ihm lassen sich Maschinenmodule und Leistungsschubladen von Schaltschränken mit viel Spielraum zielgenau an ihre Versorgung andocken. Der Kunde spart Zeit und Kosten, denn der Rahmen ist so aufgebaut, dass er ohne zusätzlichen Gelenkrahmen auskommt und direkt mit den Steckverbinder-Modulen bestückt werden kann. Dafür steht das gesamte Steckverbinder-Programm von HARTING mit einer Auswahl aus über 100 verschiedenen Modulen zur Verfügung.

Aufgrund der besonderen mechanischen Stabilität bietet die Konstruktion für alle Anwendungen genügend Sicherheit. Maschinenelemente können mit dem System schnell und sicher ausgewechselt werden. Einschübe in Niederspannungsschaltanlagen lassen sich kostengünstig mit Signalen und Daten, Energiespeicher mit Leistung und Daten versorgen.

HARTING baut evolutionäres MICA Ökosystem weiter aus: Einsatz im „Oasis“

So wird das HARTING MICA Energy Messsystem erstmalig auf der Hannover Messe 2017 offiziell vorgestellt. Die MICA Energy erlaubt die einfache und kostengünstige Erfassung von Energiedaten an Bestandsmaschinen. Hierbei können die Daten sowohl auf der MICA als auch in branchenübliche Lösungen integriert werden.

Darüber hinaus werden auf der Hannover Messe acht Partner aus dem MICA.network ihre Lösungen rund um das Thema Digitalisierung der Produktion und IIoT (Industrial Internet of Things) zeigen. Hierbei liegt der Fokus auf Nachrüstlösungen („Retrofit“), deren Kostenvorteile sich rasch realisieren lassen.

Dass HARTING bereits heute über die weitere Evolution der MICA nachdenkt, unterstreicht das visionäre miniMICA-Konzept, welches trefflicher Weise das diesjährige Konzeptfahrzeug „Oasis“ der Schweizer Ideenschmiede Rinspeed AG verfeinert. Mit der miniMICA ist eine skalierbare und flexible Architektur geschaffen worden, mit der Computing-Bausteine auf verschiedene Weise miteinander verbunden werden können. Die steckbaren Module sowie die Konfiguration des Systems lassen sich im Falle des „Oasis“ je nach Gusto des Fahrer auf die jeweilige Aufgabenstellung des Fahrzeugs zuschneiden. Performance und Features on demand – zu sehen im „Oasis“ auf dem Stand der HARTING Technologiegruppe.

www.HARTING.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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