Industrieterminals in der Produktion und Fertigung

© istock.com/yoh4nn
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Die Umgebung in der Produktion und Fertigung ist für normale PCs zu hart: feuchte Luft, Hitze, Kälte, Staub und Fette – all das macht die Nutzung eines herkömmlichen Computers unmöglich. Aus diesem Grund werden spezielle Industrieterminals eingesetzt, denn sie kommen mit ziemlich allen Umgebungen zurecht.

Industrieterminals kommen ohne Lüfter aus

Die PC-Hardware in der Fertigung muss mit schwierigen Umgebungssituationen zurechtkommen. Das Problem: Handelsübliche PCs, die für die Erfassung benötigt werden, saugen durch ihre Lüfter die verschmutzte Luft der Fertigungshallen ins Innere und dies sorgt über kurz oder lang für einen Hardwaredefekt. Aus diesem Grund werden in der Industrie spezielle Industrieterminals eingesetzt, die lüfterlos sind und denen Hitze, Kälte, Staub und Feuchtigkeit nichts ausmachen.

Typische Einsatzbereiche sind zum Beispiel die Industrieautomation, die Prozessvisualisierung und Robotik. Industrieterminals sind besonders robust nicht nur gegenüber Umwelteinflüssen, sondern auch gegen elektromagnetische Störungen und sind deutlich ausfallsicherer als ein Office PC. Zudem ist die Hardware so aufgebaut, dass sie leicht auswechselbar ist und noch über Jahre hinweg nachgekauft werden kann

Besonderheiten eines Industrieterminals

Manchmal darf auch der PC nicht für eine erhöhte Wärmeentwicklung verantwortlich sein, dann wird der Industrieterminal so ausgeführt, dass er besonders leistungssparend ist. Dabei wird in der Regel auf bewährte Techniken zurückgegriffen, wie sie in kleineren mobilen Geräten, wie zum Beispiel in Notebooks, zum Einsatz kommt. Auf diese Weise lässt sich der Energieverbrauch um die Hälfte reduzieren. In einigen Fällen ist nur wenig Platz für die Elektronik vorhanden, dann werden spezielle Gehäuse eingesetzt.

In der industriellen Fertigung müssen Standzeiten aufgrund eines Hardwareausfalls vermieden werden, da diese mit enorm hohen Kosten einhergehen. Aus diesem Grund werden auch in einem Industrieterminal spezielle robuste Komponenten verwendet. Daher legen Unternehmen auch einen sehr großen Wert auf eine hohe Wartungsfreundlichkeit und auf den Verzicht von Verschleißteilen. Die Festplatten können innerhalb nur weniger Sekunden ausgetauscht werden. Industrieterminals, zum Beispiel von Hematec, sind sehr flexibel und lassen sich für die Programmierung, Bedienung, Langzeitarchivierung, Simulation von Prozessen und Visualisierungen einsetzen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

Sie erreichen Peer-Michael Preß unter:

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