IHC OWL informierte sich über Digitalisierung und Industrie 4.0

Vorstandsvorsitzender Philip Harting (links) begrüßte Christiane Gräfin von Matuschka und Dr. Dieter Wirths, die den Besuch für den IHC organisiert hatten. (Foto: HARTING)
Vorstandsvorsitzender Philip Harting (links) begrüßte Christiane Gräfin von Matuschka und Dr. Dieter Wirths, die den Besuch für den IHC organisiert hatten. (Foto: HARTING)

Espelkamp. Eine hochkarätig besetzte Delegation des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe (IHC OWL) hat sich bei HARTING über die Zukunftstechnologien des Unternehmens informiert. Dabei standen die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 im Vordergrund. Begrüßt wurden die 70 Gäste vom HARTING Vorstandsvorsitzenden Philip Harting.

Auf IHC-Seite hatten Christiane Gräfin von Matuschka (Personalberatung Matuschka) und Dr. Dieter Wirths (Mitglied der Geschäftsleitung Hettich Holding) den Besuch organisiert. Philip Harting machte in seinem Vortrag deutlich, wie die Technologiegruppe im Zuge der Digitalisierung die Entwicklung von Industrie 4.0-Lösungen mit Hochdruck vorantreibt. „Dabei arbeiten alle Geschäftsbereiche des Unternehmens eng zusammen, um den Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten“, sagte Philip Harting.

Wie vielfältig einsetzbar einzelne Lösungen sind, zeigte Dr. Jan Regtmeier, Director Product Management bei HARTING IT Software Development, auf. Er erläuterte den Gästen die HARTING MICA, die in der eigenen Produktion eine wichtige Rolle spielt. Hintergrund: HARTING hat eine sehr hohe Wertschöpfungstiefe und daher einen sehr großen Anlagen- und Maschinenbestand. Viele Maschinen können noch viele Jahre eingesetzt werden, ihnen fehlen häufig aber moderne Software-Schnittstellen.

Hier nutzt HARTING die MICA um kosteneffizient und schnell Bestandslagen zu digitalisieren – frei nach dem Motto „Industrie 4.0: Retrofit leicht gemacht.“ Beispielsweise werden Kunststoffspritzgussmaschinen, die ein altes Protokoll („Euromap15“) sprechen, per MICA an moderne MES- und SAP-Systeme angebunden. Zudem wird die MICA als RFID Reader genutzt, um Spritzgusswerkzeuge in den Maschinen zu erkennen. „Damit wird Condition Monitoring und künftig Predictive Maintenance auch an Bestandsanlagen möglich“, erläuterte Regtmeier.

Die HARTING MICA und ihre Einsatzmöglichkeiten im Bereich Bahn werden vom 20. bis 23. September 2016 auf der Messe „InnoTrans“ in Berlin einem größeren Fachpublikum vorgestellt. Mit der MICA gewann HARTING den renommierten HERMES AWARD im April 2016. Nach Führungen im HARTING Qualitäts- und Technologiezentrum (HQT) und in der Galvanik klang der IHC Besuch bei einem Abendessen im Casino aus.

www.HARTING.com

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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