Ideenschmiede für produktionsnahe Lagerlogistik

Was 1945 in Löhne als kleine Werkstatt begann, hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der ersten Adressen für Lagertechnik und Industrieautomation entwickelt. Die Friedrich Remmert GmbH bietet metallverarbeitenden Unternehmen kreative und individuelle Logistiklösungen – vom modernen, vollautomatisierten Lager bis hin zum intelligenten Robotersystem.

Für viele Industrieunternehmen zählen Stahl, Metall und Aluminium zu den unverzichtbaren Basiswerkstoffen innerhalb ihrer Produktion. Diese Rohstoffe werden gelagert, zu Maschinen transportiert, bearbeitet und sortiert. Das erfordert viel Platz, Zeit und die passenden technologischen Hilfsmittel. Genau an dieser Stelle setzen die vielfältigen Produkte von Remmert an: Automatiklager, Transportsysteme, Industrieroboter und Softwaresysteme verbessern und automatisieren bei Hunderten von Stahlhändlern und Stahlproduzenten sowie rohr-, profil- und blechverarbeitenden Unternehmen die gesamten Lagerabläufe. Sie gewährleisten damit ein schnelleres, sicheres Arbeiten auf engstem Raum mit hoher Produktivität. „Wir optimieren Lagerprozesse, sparen unnötige Kosten ein und machen unsere Kunden so fit für den immer größer werdenden Wettbewerb“, erläutert Geschäftsführer Matthias Remmert. Er und sein Bruder Stephan Remmert führen das Unternehmen mittlerweile in dritter Generation.

Produktentwicklung der Zukunft
Auch im Bereich der Produktentwicklung geht Remmert neue Wege. Hier besteht eine intensive Kooperation mit dem renommierten Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn. Das Resultat: Anstatt Prototypen zu bauen und aufwendig bis zur Marktreife weiterzuentwickeln, kreiert Remmert neue Lösungen zunächst ausschließlich virtuell am PC. Im Hightech-Visualisierungscenter des Heinz Nixdorf Instituts werden die Modelle dann detailliert analysiert und optimiert, sodass bereits der erste real gebaute Prototyp direkt im Markt eingesetzt werden kann. Das reduziert die Entwicklungszeiten und Kosten enorm und erhöht gleichzeitig die Qualität der Produkte. „Unser HD-Visualisierungscenter steht Anwendern aus Forschung und Praxis zur Verfügung und trägt zur Entwicklung völlig neuer Produkte bei“, veranschaulicht Prof. Jürgen Gausemeier, Vorstand des Heinz Nixdorf Instituts. „Das Ziel dieser Symbiose von Informatik und Ingenieurs-Know-how ist es, leistungsfähige Produktion am Standort Deutschland zu halten.“

Dass diese Strategie aufgeht, zeigt wieder das Beispiel Remmert: Allein in den vergangenen sechs Jahren entwickelte das Unternehmen sechs neue Produkte zur Marktreife, darunter ein leistungsstarkes, automatisches Wabenlager für den Stahlhandel sowie diverse intelligente Robotersysteme zur vollautomatischen Maschinenbe- und -entladung.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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