HSH Nordbank hält Solarstrom ab 2014 für rentabel

Hamburg (dapd). Solarstrom ist nach Auffassung der HSH Nordbank spätestens ab 2014 auch ohne Subventionen rentabel. Der für die Finanzierung von Solarprojekten zuständige Bankmanager Lars Quandel begründete seine Einschätzung mit den weiter fallenden Kosten für Solarmodule sowie den weiter steigenden Strompreisen. „Wir haben bereits Anfragen zur Finanzierung von Projekten ohne Subvention“, sagte er am Dienstag in Hamburg. Zurzeit stockt dagegen der Neubau von Solarprojekten, weil die Bundesregierung die hohe staatliche Förderung gedrosselt hat.

Die HSH Nordbank will im laufenden Jahr eine Milliarde Euro in die Finanzierung von erneuerbaren Energien stecken, doppelt so viel wie im Vorjahr. Dabei sinke der Anteil der Solarprojekte zugunsten von Windrädern. Außerdem will die Bank in die Finanzierung von Geothermie und Wasserkraft einsteigen. Aktuell finanziert die HSH Nordbank mehr als 170 Projekte mit einem Gesamtvolumen von etwa drei Milliarden Euro im Bereich erneuerbare Energien.

Die HSH Nordbank musste auf Druck der EU-Kommission ihr Geschäftsmodell umstellen und zum Beispiel Immobilien- und Schiffsfinanzierungen einschränken. Als neues Wachstumsfeld besann sich die Landesband der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein daraufhin auf Erneuerbare Energien.

Bankmanager Quandel forderte die Politik auf, die Risiken auf See für die Finanzierung von Windparks zu senken. „Bei der Anbindung der Offshore-Windparks sollte das Haftungsrisiko für den Netzbetreiber insgesamt begrenzt werden“, sagte er.

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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