Hochwertige Arbeitsweise der Weidmüller Akademie gelobt

Detmold. Dem Detmolder Elektronikhersteller Weidmüller stattete Svenja Schulze, Landesministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung einen Besuch ab. Sie wollte sich über die Themen Nachhaltigkeit, Hochschulkooperationen und Ausbildung informieren. Ein Gastgeschenk hatte sie auch dabei: das Land wird sich mit 500.000 Euro an der Kosten für das Cluster Management von „it’s OWL“ beteiligen.

„Das freut uns natürlich in besonderem Maße“, so Dr. Jürgen Ober, Geschäftsführer Personal bei Weidmüller. „Das Spitzencluster stellt einen Meilenstein in der Fortentwicklung der Region dar, die Anerkennung durch die Landesregierung wertet dieses Projekt weiter auf.“ Ein Punkt, den auch Dr. Eberhard Niggemann ähnlich sieht: „In dem Bestreben, die Region für Arbeitnehmer weiter attraktiv zu machen bringen wir uns gerne bei ‚it’s OWL‘ ein“, so der Leiter der Weidmüller Akademie. „Die finanzielle Unterstützung hilft uns hier sehr weiter. Über die Arbeit der Weidmüller Akademie zeigte sich auch die Ministerin begeistert: „Der Mittelstand ist in unserem Land der Jobmotor und es ist der Mittelstand, der eine qualitative hochwertige Aus- und Fortbildung sicherstellt“, lobte Svenja Schulze die Arbeit der Weidmüller Akademie. „Die Anstrengung, die in diesem immens wichtigen Bereich hier vor Ort vorgenommen werden sind vorbildlich.“

Nicht minder vorbildlich sind die Maßnahmen, die Weidmüller in Richtung Nachhaltigkeit unternimmt. Davon machte sich die Ministerin ein Bild in der Werkshalle an der Niemeierstraße. Diese wird unter anderem durch die Abwärme der Maschinen geheizt, ein von Weidmüller auf die eigenen Anforderungen zugeschnittenes Produktionssystem verkürzt die Wartezeiten an den Maschinen: „Der Entwicklergeist und die Innovationsfreude lassen mich zuversichtlich in die Zukunft blicken“; so Schulze. „Unser Land braucht moderne Produktionsstätten damit der Standort seine Spitzenposition behält.“ Hierfür bedarf es aber nicht nur innovativer Technologien, besonderer Serviceleistungen und der persönlichen Nähe zu Kunden: „Der Fachkräftemangel ist speziell in der Elektroindustrie spürbar“; erläutert Dr. Eberhard Niggemann. „Auch deshalb ist es ein tolles Zeichen, dass sich die Politik für das Spitzencluster einsetzt und uns auf diese Weise unter die Arme greift.“ Er stellte aber gleichzeitig klar, dass dies kein Strohfeuer sein darf: „Einmalige Sponsorings helfen uns da wenig, die kontinuierliche Unterstützung von Seiten der Politik, das Werben für entsprechenden Ausbildungen und Studiengänge und Programme zu Förderung derselben sind in der jetzigen Zeit unabdingbar.“

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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