Gesamtmetallpräsident fordert vor Tarifverhandlungen Flexibilität

Gesamtmetallpräsident fordert vor Tarifverhandlungen Flexibilität Berlin (dapd). Vor Beginn der Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie hat Gesamtmetallpräsident Rainer Dulger auf die zweigeteilte Entwicklung der Branche hingewiesen und vor zu hohen Abschlüssen gewarnt. Die IG Metall sollte flexible Lohnentwicklungen zulassen, forderte Dulger am Montag in der Onlineausgabe der „Bild“-Zeitung. Es gehe darum, „die unterschiedliche Lage der Betriebe“ zu berücksichtigen. „Wir müssen uns unsere Erfolge jeden Tag neu erarbeiten“, betonte der Gesamtmetallpräsident. Für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche beginnen die Tarifverhandlungen am (morgigen) Dienstag zunächst in den Tarifgebieten Bayern und Mitte. Die IG Metall fordert Lohnsteigerungen von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. In der vorangegangenen Tarifrunde hatten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf 4,3 Prozent mehr Lohn geeinigt. Die IG Metall war mit der Forderung nach einer Entgelterhöhung von 6,5 Prozent in die Verhandlungen gegangen. Der Vertrag läuft Ende April aus. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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