Flassbeck kritisiert Röslers naive Sprüche zum Euro

Flassbeck kritisiert Röslers naive Sprüche zum Euro Baden-Baden (dapd). UNCTAD-Chefvolkswirt Heiner Flassbeck hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vorgeworfen, die Eurokrise durch unbedachte Äußerungen anzuheizen. In Südeuropa gebe es eine Banken bedrohende heimliche Kapitalflucht, sagte der Ökonom der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) dem Südwestrundfunk. Die Menschen dort seien unsicher, ob ihre Länder im Euro blieben. Wenn man das wie Rösler „anheizt mit naiven Sprüchen über den Austritt von Ländern, dann wird das zu einer Panik“, warnte Flassbeck. Der Ökonom widersprach auch der Aussage des Ministers, ein Austritt Griechenlands aus dem Euro habe längst an Schrecken verloren. Eine neue Währung könne man nicht über Nacht einführen, betonte er. Die Vorbereitungen für einen Wechsel dauerten ein Jahr und bis zum Start der neuen Währung werde das Land verlassen sein. „Die Menschen werden flüchten und das Geld wird flüchten“, sagte Flassbeck. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)

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Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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