Expertentipps für die Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) sollte so individuell sein, wie das Unternehmen an sich. Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER setzt genau hier an und steht den Unternehmen individuell beratend zur Seite. Drei zentrale Tipps passen jedoch für die meisten Unternehmen.

Verbündete Suchen
Wer ein Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen aufbauen möchte, sollte sich Verbündete suchen. Im Unternehmen sollte man in jedem Fall zentrale Akteure für das BGM gewinnen und in einer Arbeitsgruppe bündeln. Hierzu zählen: Vertreter der Geschäftsführung, der Mitarbeiter (Betriebsrat/Personalvertretung), der Personalabteilung sowie ggf. Fachkraft für Arbeitssicherheit und der Betriebsarzt. Nur gemeinsam lässt sich das notwendige Wissen für BGM zusammenführen und eine Strategie entwickeln.

Aber auch außerhalb des Unternehmens kann man suchen und finden. Krankenkassen sind hier ein starker Partner und unterstützen mit Expertenwissen und bei der Umsetzung von Maßnahmen. Aber auch andere Unternehmen im Umkreis können zu Partnern werden. Ist man als Unternehmen selbst zu klein um eine Maßnahme durchzuführen, so kann man sich mit anliegenden Unternehmen zusammenschließen z.B. für Schulungs- oder Kursangebote. Regionale Netzwerke sind zudem eine gute Stütze, wie zum Beispiel das Netzwerk „Gesunde Betriebe in OWL“. In diesem Netzwerk gibt es neben thematischem Input auch Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen.

Daten für Taten
Die Möglichkeiten für einen Start zum Thema „Mitarbeitergesundheit“ sind vielfältig. Häufig beginnen Unternehmen erst mal auf gut Glück – zumeist mit Kursangeboten. Das kann zunächst gut klappen, doch langfristig machen viele Unternehmen die Erfahrung, dass die Angebote für die Mitarbeiter an Attraktivität verlieren. Was nun? Die Erfahrung zeigt, dass es besser ist, zunächst den Bedarf zu analysieren. Das kann man auf verschiedene Weisen angehen. Eine Möglichkeit ist eine Mitarbeiterbefragung, in der Belastungen der Arbeit und Gesundheitsbeschwerden abgefragt werden. Die Ergebnisse helfen die richtigen Schwerpunkte für das BGM zu setzen

Gesundheit zum Thema machen
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist es, das Thema „Gesundheit“ Schritt für Schritt ins Unternehmen einzuführen. Dazu gehört es, die Mitarbeiter gut zu informieren, warum man sich jetzt um das Thema „Gesundheit“ kümmert und was genau geplant ist. Das erhöht die Akzeptanz und Transparenz. Außerdem sollte das Thema nicht irgendwo von einer Arbeitsgruppe bearbeitet werden, die dann Maßnahmen beschließt. Mitarbeiter sollten aktiv eingebunden werden indem sie zum Beispiel befragt werden. Und warum sollte das Thema „Gesundheit und Wohlbefinden“ nicht auch mal Platz in Mitarbeitergesprächen finden?!

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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