Experte erwartet Zahlungsunfähigkeit Griechenlands

Berlin (dapd). Ein Euro-Austritt Griechenlands ist nach den Worten des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Dennis Snower, weder im Interesse des Landes noch der Euro-Staaten. Die Unruhe in einem solchen Fall würde auch auf andere Länder übergreifen, sagte er zur Begründung am Montag in Berlin auf einer Tagung der Zeitung „Die Welt“.

Am wahrscheinlichsten sei es, dass Griechenland offiziell als zahlungsunfähig erklärt werde, aber Mitglied des Euro und der EU bleibe. Das würde die Ansteckungsgefahr vermindern. Das Land würde keinen Zugang zu Kapitalmärkten mehr haben und Auslandshilfe zum Beispiel für Krankenhäuser bekommen. Die Regierung hätte aber dann keine Wahl, als ein funktionierendes Steuersystem herzustellen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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