Etwa jeder Zehnte arbeitet in Deutschland schwarz

München (dapd). Etwa jeder zehnte Erwerbstätige zwischen 18 und 74 Jahren arbeitet in Deutschland schwarz. Die Anzahl der Arbeitsstunden, für die am Finanzamt vorbei Geld kassiert wird, ist aber rückläufig. Das geht aus einer neuen Studie des „Wirtschaftsweisen“ und Freiburger Universitätsprofessors Lars Feld und der Forschungsgesellschaft der Rockwool-Stiftung hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe) vorliegt.

Danach ist der durchschnittliche Zeitaufwand für Schwarzarbeit von 2001 bis 2008 von acht auf fünf Stunden pro Woche gefallen. Aktuellere Zahlen werden in der Untersuchung, die am (heutigen) Mittwoch in Berlin vorgestellt wird, nicht angegeben.

Der Studie zufolge nimmt der Anteil der Schwarzarbeit an der regulären Wirtschaft ab. 2008 machte er 2,3 Prozent aller Arbeitsstunden aus. Dies entspreche etwa einer Million Vollzeitarbeitsplätzen, heißt es. Im Jahr 2001 waren es noch 4,1 Prozent – oder 1,6 Millionen Stellen.

Veröffentlicht von

Peer-Michael Preß

Die Themenschwerpunkte des Autors sind B2B-Marketing, Medien und Kommunikationsstrategien und deren Umsetzung in der Praxis.

Seitb 20 Jahren ist er geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Press Medien GmbH & Co. KG mit den Tätigkeitsbereichen Buch- und Zeitschriftenverlag, Druckerei und Medienagentur.

Er absolvierte die Ausbildung zum Verlagskaufmann in der Gundlach Gruppe, Bielefeld, und schloss erfolgreich ein Studium zum Betriebswirt mit Abschlussarbeit im Bereich Marketing zum Thema „E-Commerce in der graphischen Industrie“ ab.

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