Erster Spatenstich für neue Montagehalle

(v.l.:) Architekt Berthold Henschel, Daniel Thele (Gemeinde Werlte), Landtagspräsident Bernd Busemann, Ansgar, Gesina und Matthias Kleymann, Wirtschaftsberater Georg Gerdes und Edwin König (Hümmlinger Volksbank). (Foto: Kleymann Oberflächentechnik)
(v.l.:) Architekt Berthold Henschel, Daniel Thele (Gemeinde Werlte), Landtagspräsident Bernd Busemann, Ansgar, Gesina und Matthias Kleymann, Wirtschaftsberater Georg Gerdes und Edwin König (Hümmlinger Volksbank). (Foto: Kleymann Oberflächentechnik)

Erster Spatenstich an der Hobelstraße in Werlte: Landtagspräsident Bernd Busemann, Daniel Thele als Vertreter der Gemeinde Werlte, Edwin König von der Hümmlinger Volksbank, Architekt Berthold Henschel sowie Gesina und Ansgar Kleymann griffen gemeinsam zum Spaten für den Neubau einer Montagehalle für die Kleymann Oberflächentechnik. Das Unternehmen agiert in den Geschäftsfeldern Lackiertechnik, Pulverbeschichtung sowie Korrosionsschutz und beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Auf 850 Quadratmetern Grundfläche entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Betrieb die neue Halle, die das Unternehmen für die Bearbeitung großer, schwerer Bauteile benötigt. Ansgar Kleymann: „Seit 2012 beschäftigen wir uns mit dem Thema des hochwertigen und dauerhaften Korrosionsschutzes durch Spritzverzinkung in Kombination mit Nasslackaufbauten – einer Beschichtung, die schwierigsten klimatischen Bedingungen standhält. Seither hat sich die Auftragslage derart positiv entwickelt, dass wir nun erweitern müssen.“ Insbesondere für die Bearbeitung großer Bauteile zum Beispiel von Windkraftanlagen werden zusätzliche räumliche Kapazitäten gebraucht. Herzstück des Korrosionsschutzes ist die Spritzverzinkung, die auch den höchsten Anforderungen im Maschinen-, Anlagen- und Brückenbau gerecht wird. Im nordwestdeutschen Raum besetzt Kleymann Oberflächentechnik damit eine Nische – und zwar unter Verwendung sehr leistungsfähiger Anlagentechnik.

Ein anderer Unternehmenszweig hat mit seiner speziellen, besonders dünnschichtigen Beschichtung und einem trotzdem sehr hohen Korrosionsschutz auf großen Anlagenteilen ein europaweites Alleinstellungsmerkmal. Die Kleymann Oberflächentechnik entwickelte diese, aus der Automobilindustrie bekannte Technologie weiter und übernimmt damit in der gesamten Branche eine Vorreiterrolle. „Mit diesem Verfahren werden in der Automobilbranche kleinste Bauteile mit wenigen Zentimetern Größe beschichtet. Wir übertragen diese Technik auf Bauteile bis zu einer Größe von bis zu 4,50 Metern. Das ist einmalig“, so Kleymann.

Die neue Montagehalle soll bis spätestens Anfang 2016 fertiggestellt sein. Perspektivisch werden mit der Errichtung des neuen Gebäudes in den nächsten Jahren bis zu zwanzig neue Arbeitsplätze entstehen. Dabei setzt das Unternehmen verstärkt auf die Ausbildung von jungen Menschen zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen des MEMA- Netzwerkes hat sich die Kleymann Oberflächentechnik entschlossen, eine nachhaltige Kampagne zur Bewerbung des Ausbildungsberufes ins Leben zu rufen. Hier ist Ansgar Kleymann in enger Zusammenarbeit mit dem MEMA-Netzwerkmanager Maik Schmeltzpfenning federführend tätig.

www.kleymann-werlte.de

Veröffentlicht von

Sascha Brinkdöpke

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